Titelfavorit Jenson Button ist seit Monza wieder voll auf WM-Kurs

Formel 1 2009

— 19.09.2009

Button will bei Brawn bleiben

Jenson Button möchte seinen Vertrag mit dem Brawn-Team verlängern: "Ich bin rundum glücklich hier - bei Brawn herrscht eine tolle Stimmung"

Der möglicherweise angehende Weltmeister Jenson Button hält sich aus diversen Wechselspekulationen fast schon auffällig heraus. Das scheint aber kein gewiefter Poker zu sein, sondern Button denkt ernsthaft darüber nach, seinen Vertrag mit dem Team von Ross Brawn zu verlängern.

"Ich bin rundum glücklich hier", begründet der 29-Jährige. "Bei Brawn herrscht eine tolle Stimmung. Wir haben zusammen viel durchgemacht. Jetzt sind wir endlich ganz oben. Das würde ich gerne fortsetzen. Ich glaube auch, dass wir in der nächsten Saison weiter stark sein werden. Denn es kann nicht sein, dass du im einen Jahr noch um die WM kämpfst, im nächsten aber nicht mehr konkurrenzfähig bist. Außerdem haben wir den besten Teamchef. Ross wird sicherstellen, dass wir vorn bleiben."

Zunächst einmal hat ohnehin der Titelkampf Priorität, in dem es mit 14 Punkten Vorsprung bei vier noch zu fahrenden Rennen äußerst gut für Button aussieht. Vor allem beträgt der Vorsprung auf den bestklassierten Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel schon 26 Zähler - bei nur 40 noch zu vergebenden Punkten ein scheinbar uneinholbares Polster.

Button sieht aber nicht nur Vettel, sondern auch Rubens Barrichello als harten Konkurrenten: "Mit nur 14 Punkten Rückstand ist mein Teamkollege der härteste Rivale", stellt er klar. "Und auch die beiden Red Bull darf man nicht abschreiben. Bei denen weiß man nie, ob sie nicht noch einmal extrem konkurrenzfähig zurückkommen und ich vielleicht noch einmal richtig viel Pech habe. Deshalb fürchte ich Vettel mehr als Rubens."

"Bei ihm weiß ich: Wir haben dasselbe Auto, kriegen in Singapur das gleiche Aerodynamikupdate, tauschen uns über die Abstimmung des Autos aus und haben damit die gleichen Voraussetzungen. Ich fahre mit ihm seit vier Jahren zusammen, weiß genau, in welchen Situationen er gut ist und wo nicht. Ich will damit nicht sagen, dass ich ihn als Konkurrenten nicht ernst nehme, aber er ist berechenbarer", so Button.

Fotoquelle: xpb.cc

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