Fernando Alonso muss sich nächste Woche in Paris dem Weltrat stellen

Formel 1 2009

— 20.09.2009

Weltrat: Alonso kommt, Ferrari verzichtet

Fernando Alonso muss sich den Fragen des Motorsport-Weltrats stellen, während Ferrari angeblich freiwillig auf seinen Sitz verzichtet

Ab morgen untersucht der Motorsport-Weltrat der FIA in Paris die "Crashgate"-Affäre um die von Renault eingefädelte Manipulation des Grand Prix von Singapur 2008. Der Weltrat kann die mutmaßlichen Verschwörer jedoch wahrscheinlich gar nicht vernehmen, weil sie nicht mehr bei Renault angestellt sind.

Die FIA kann nur Lizenznehmer und Mitarbeiter von Lizenznehmern vorladen, daher kann Teamchef Flavio Briatore seine Einladung getrost ignorieren. Pat Symonds wurde nicht einmal eingeladen, wie wir hören, sondern verweilt derzeit in Spanien und macht Urlaub. Somit bleibt von denen, die sicher von der Verschwörung wussten, nur noch Nelson Piquet jun. übrig, der seine Sicht der Dinge ab Montag erneut darlegen wird.

Vor dem Weltrat erscheinen muss übrigens auch Fernando Alonso, dessen Rolle bislang noch ungeklärt ist. In den Beweismaterialien, die 'Motorsport-Total.com' vorliegen, deutet vieles darauf hin, dass der zweifache Weltmeister nichts vom konspirativen Plan seines Teams wusste - selbst FIA-Präsident Max Mosley geht davon aus, dass Alonso schuldlos ist. Aber Nelson Piquet sen. betonte zuletzt wiederholt, das könne er sich nicht vorstellen.

Interessant ist auch, dass Ferrari laut italienischen Medienberichten auf seinen Sitz im Weltrat verzichten wird, um nicht gegen einen Mitstreiter innerhalb der Teamvereinigung FOTA stimmen zu müssen. Ferraris Sitz wird normalerweise von François Cornelis wahrgenommen, der gleichzeitig Präsident der FIA-Herstellerkommission ist. Somit werden wohl nur 25 statt 26 Mitglieder über das Schicksal von Renault entscheiden.

Fotoquelle: xpb.cc

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