Bild aus besseren Tagen: Nelson Piquet jun. Flavio Briatore und Fernando Alonso

Formel 1 2009

— 21.09.2009

Piquet jun. und Alonso vor dem Weltrat

Nelson Piquet jun. und Fernando Alonso stellen sich in Paris den Fragen des Motorsport-Weltrats - Bernie Ecclestone fordert ausgewogene Strafe

Im Vorfeld der heutigen Sitzung des FIA-Motorsport-Weltrats in Paris gab es viele Spekulationen darüber, wer erscheinen würde und wer nicht. Fest steht inzwischen, dass neben Kronzeuge Nelson Piquet jun., der ohne seinen Vater gekommen ist, auch Fernando Alonso verhört wird. Letzterer musste als Inhaber einer FIA-Superlizenz der Einladung folgen.

Alonso steht zwar nicht unter dringendem Verdacht, an der Verschwörung beteiligt gewesen oder auch nur von ihr gewusst zu haben, doch im Bemühen um eine lückenlose Aufklärung der "Crashgate"-Affäre will die FIA auch den Nutznießer der Manipulation von Singapur 2008 befragen. Für den Spanier ist das kein neues Erlebnis mehr, denn schon 2007 stand er in Sachen McLaren-Mercedes-Spionage vor dem Weltrat.

Renault ist heute durch Teampräsident Bernard Rey, gleichzeitig Mitglied des Vorstands des Mutterkonzerns, und durch Jean- François Caubet, den Leiter der PR-Division, vertreten. Allerdings hat der französische Automobilhersteller bereits im Vorfeld der Verhandlung angekündigt, dass er die Anschuldigungen gar nicht erst bestreiten wird. Die mutmaßlichen Drahtzieher Flavio Briatore und Pat Symonds wurden bereits entlassen.

Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone plädierte bei seinem Eintreffen in Paris für eine gerechte, aber nicht künstlich harte Strafe: "Ich denke, wir müssen Ausgewogenheit zeigen. Was sie getan haben, war sehr ernst. Es gibt keine Entschuldigung dafür, aber sie haben rasch gehandelt, um die Schuldigen aus dem Weg zu räumen. Das müssen wir im Hinterkopf behalten." Ecclestone ist als Mitglied des Weltrats selbst stimmberechtigt.

Fotoquelle: Renault

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