Bernie Ecclestone träumt von einem Grand Prix mitten in Manhattan

Formel 1 2009

— 24.09.2009

Ecclestone träumt weiter von New York

Bernie Ecclestone möchte eines Tages einen Grand Prix in New York veranstalten - Rennen in Donington immer unwahrscheinlicher

Die Formel 1 möchte in den nächsten Jahren weitere spektakuläre Stadt-Grands-Prix zu ihrem Kalender hinzufügen. London ist schon seit mehreren Jahren im Gespräch, aus Wien wird wohl wegen der dortigen Politiker nichts - und New York bleibt der große Traum von Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone.

Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr in die USA sagt Ecclestone derzeit: "Wir kommen hin. Es gibt verschiedene Orte. Schauen wir mal, welcher zuerst kommt", so der Brite in Singapur. Was ihm am liebsten wäre, ist nicht schwierig zu erraten: "Natürlich Manhattan. Wenn es soweit ist, werde ich sagen, ob wir das hinkriegen oder nicht. Man hat uns aber auch gesagt, wir würden es in Singapur nicht hinkriegen."

Indes erscheint immer unwahrscheinlicher, dass der Grand Prix von Großbritannien 2010 wie geplant in Donington stattfinden wird. Dazu passt, dass die FIA diese Woche den 2010er-Rennkalender bekannt gegeben hat, allerdings ohne Städteangaben - praktisch, falls Donington ausfallen sollte und Silverstone doch einspringen muss. Darauf deutet hin, dass Ecclestone die Frist für die Präsentation des Businessplans verlängert hat.

"Ich weiß es ehrlich nicht. Ich hoffe es, aber ich weiß es nicht", beantwortet Ecclestone die Frage, ob Donington 2010 stattfinden wird. "Es ist ein finanzielles Problem. Es geht darum, das Geld zusammenzutragen. Alles war bereits geregelt, aber dann kam die Krise und die Banken haben sich zurückgezogen." Jetzt will der Brite seinem Landsmann Simon Gillett noch "zwei bis drei Tage" Zeit geben, ehe er den Stecker zieht und Silverstone grünes Licht gibt.

Definitiv werde es 2010 aber einen britischen Grand Prix geben: "Warum sollten wir ihn Europa-Grand-Prix nennen? Der britische Grand Prix ist seit 100 Jahren in Silverstone. Warum sollten wir das ändern wollen?", so Ecclestone. Derartige Spekulationen waren in der Annahme aufgekommen, dass Gillett für 2010 die Rechte am britischen Grand Prix besitzt und Ecclestone klagen könnte, sollte ihm dieser Titel weggenommen werden.

Fotoquelle: GEO

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