Kimi Räikkönen dämmert, dass er sich für 2010 ein neues Team suchen muss

Formel 1 2009

— 24.09.2009

Räikkönen: Abschied von Ferrari wahrscheinlich

Die Anzeichen dafür, dass Kimi Räikkönen 2010 nicht mehr für Ferrari fahren wird, verdichten sich: "Schauen wir mal, was passiert"

Seit den jüngsten Aussagen von Luca di Montezemolo über Kimi Räikkönen hängt die Zukunft des "Iceman" bei Ferrari immer mehr in der Schwebe. Vertrag hin, Vertrag her: So langsam dämmert auch den beharrlichsten Skeptikern, dass das Traditionsteam aus Maranello 2010 möglicherweise mit zumindest einem neuen Fahrer an den Start gehen könnte.

Sogar Räikkönen selbst scheint sich damit abzufinden: "Die Situation hat sich das ganze Jahr nicht geändert. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich nächstes Jahr für Ferrari fahren werde. Vielleicht wollen sie über alles reden. Schauen wir mal, was passiert", wird der Weltmeister von 2007 von 'MTV3' zitiert. Ein Jahr sei eine lange Zeit und nächste Saison könne "alles passieren", so der 29-Jährige weiter.

Auch sein Manager Steve Robertson spricht erstmals offen über einen möglichen Abschied: "Kimi hat mit Ferrari einen Vertrag, aber wie jeder weiß, können Verträge gebrochen werden", meint der Brite. "Wir verhandeln mit Ferrari, aber wir hören uns auch andere Angebote an. Wir wissen im Moment nicht, ob Kimi hundertprozentig bei Ferrari bleiben wird."

"Viele Teamchefs" seien an seinem Schützling interessiert, hält er fest. Derzeit wolle man sich nicht auf konkrete Verhandlungen, sondern nur auf Gespräche einlassen. Alles weitere werde man erst entscheiden, wenn von Ferrari eine definitive Absage vorliegt. Robertson: "Dann treten wir in Verhandlungen ein." Möglicherweise mit seinem Ex-Team McLaren-Mercedes, wie gut informierte Quellen im Fahrerlager berichten.

Räikkönen schweigt vorerst noch zu möglichen neuen Arbeitgebern: "Zunächst einmal muss ich schauen, was mit Ferrari passiert. Danach werden wir sehen, wie es in Zukunft weitergeht. Es ist möglich, in der Formel 1 weiterzumachen, aber alles kann passieren. Ich mache mir deswegen keinen großen Kopf. Ich glaube, dass ich diese Situation gut überstehen werde", gibt er abschließend zu Protokoll.

Fotoquelle: xpb.cc

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