Timo Glock im Freien Training zum Großen Preis von Singapur

Formel 1 2009

— 25.09.2009

Toyota: Neue Teile und neuer Optimismus

Timo Glock und Jarno Trulli probierten am Freitag erfolgreich ein modifiziertes Paket aus, am Samstag soll ein weiterer Schritt nach vorn erfolgen

Die beiden Toyota-Piloten Timo Glock und Jarno Trulli beendeten die zweiten 90 Trainingsminuten zum Großen Preis von Singapur am Freitag auf den Positionen acht und 13. Glock fehlten 0,692 Sekunden auf den Bestwert, bei Trulli waren es 1,145 Sekunden.

"Ich bin ziemlich glücklich darüber, wie sich die Dinge heute entwickelt haben", meinte Glock. "Die erste Trainingseinheit war heute ein wenig schwierig, was die Analyse des Autos betrifft. Ich denke nicht, dass die Bedingungen auf der Strecke geholfen haben. Das Auto fühlte sich nicht schlecht an, aber die Rundenzeit schien einfach nicht zu kommen."

"Alles in allem war es im zweiten Training viel besser. Das Auto fühlte sich kompletter an, die Bedingungen auf der Strecke verbesserten sich deutlich, und wir arbeiteten uns durch unser gesamtes Programm."

"Ich bin über das Auto im Moment ziemlich glücklich, aber natürlich wollen wir vor dem Qualifying und dem Rennen noch mehr Leistung aus ihm herauskitzeln. Wir müssen ein paar Setup-Veränderungen analysieren, um zu verstehen, in welche Richtung wir gehen müssen. Dann werden wir sehen, wie es morgen läuft."

"Für mich war es eine Standard-Freitag-Einheit, an der wir an der Bewertung der Reifen und des Setups gearbeitet haben", so Trulli. "Wir müssen das Verhalten und das Setup nach wie vor verbessern, denn das Auto hat sich in meinen Augen nicht perfekt angefühlt. Die Strecke bot sehr wenig Haftung, vor allem in der ersten Einheit, als der Asphalt extrem staubig war."

"Dies gestaltete es schwierig, eine gute Traktion zu erhalten, und ich hatte etwas Übersteuern. Die Bedingungen werden sich jedoch im Verlauf des Wochenendes verbessern, und wir müssen Veränderungen vornehmen, um hier das Maximum aus unserem Auto zu holen. Wir werden alle Informationen studieren und versuchen, die richtigen Einstellungen vorzunehmen."

"Dies war alles in allem für uns ein positiver Tag", so Chefingenieur Dieter Gass. "So, wie dies für eine Straßenkurs üblich ist und auch im vergangenen Jahr hier der Fall war, entwickelten sich die Bedingungen auf der Strecke während den beiden Einheiten stark, und dies wird während des Rest des Wochenendes so weitergehen."

"Mit unserem neuen Update-Paket lief alles gut, was immer gut ist, besonders wenn man bedenkt, dass es keine Möglichkeit gibt, auf der Strecke zu testen. Wir haben heute die Updates zum ersten Mal auf das Auto montiert, und sie funktionierten alle gut, was eine Bestätigung für alle ist, die daran hart gearbeitet haben."

"Natürlich verfügt man mit einem neuen Paket sogar noch über mehr Daten, die es zu studieren gilt. Und man muss sie wirklich sorgfältig anschauen, um die nächsten Schritte vor dem Qualifying zu entscheiden. Wir haben aus diesem Grund jede Menge Arbeit zu erledigen, ich bin jedoch für den Rest des Wochenendes optimistisch."

Fotoquelle: xpb.cc

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