Kimi Räikkönen ist mit dem Speed seines Autos unzufrieden

Formel 1 2009

— 25.09.2009

Schwieriger Auftakt für die Scuderia Ferrari

Für Kimi Räikkönen und Teamkollege Giancarlo Fisichella lief es am Freitag in Singapur nicht rund, bisher ist man viel zu langsam

Der italienische Ferrari-Rennstall konnte am Freitagabend kein positives Fazit des ersten Tages in Singapur ziehen - dafür waren Kimi Räikkönen und Giancarlo Fisichella zu langsam. Der Finne hatte mit 1,291 Sekunden Rückstand nicht die Chance auf eine Platzierung in den Top 10 und wurde 14. Teamkollege Fisichella hatte 1,603 Sekunden Abstand auf die Bestzeit und belegte Rang 16.

"Dies war ein Freitag wie jeder andere auch", blieb Räikkönen gelassen. "Wir hatten mit dem Auto ein paar kleinere Probleme, aber alles in allem waren wir in der Lage, uns durch unser Programm zu arbeiten, das wir uns selbst vorgenommen hatten. Was die Zeiten betrifft, so steht hinter den verschiedenen Benzinmengen immer ein Fragezeichen. Wir werden morgen sehen, was wir im Qualifying leisten können."

"Heute ist es noch zu früh, um sagen zu können, ob wir uns in einer Position befinden, in der wir um eine Zielankunft auf dem Podium kämpfen können, so wie wir dies in den vergangenen Rennen tun konnten. Der weiche Reifen baut schneller ab, zumindest deutet der heutige Tag darauf hin. Das ist wenig überraschend, und wie gewöhnlich wird sich die Situation Stück für Stück verbessern, wenn mehr Gummi auf die Strecke kommt."

"Das war ein ziemlich schwieriger Tag", klagte auch Fisichella. "Das Auto ist sehr nervös, und ich muss noch das ideale Setup finden. Nun müssen wir uns mit dem Team hinsetzen und versuchen, uns so gut wie möglich auf das Qualifying und Rennen vorzubereiten. Mein Ziel ist es, mich im Vergleich zum Ergebnis von Monza zu verbessern, ich weiß jedoch, dass dies nicht einfach wird."

"Die Strecke war sehr rutschig, und manchmal hatte ich an den Reifen ein wenig Graining. Unglücklicherweise habe ich es nie geschafft, auf den weichen Reifen einen Longrun zu fahren, weil nach Webbers Unfall rote Flaggen kamen. Diese Mischung ist definitiv um drei oder vier Zehntelsekunden schneller, aber hinter der Konstanz dieser Leistung steht ein Fragezeichen."

"Wenn man die Zeiten aus dem heutigen Freien Training bewertet, dann muss man die verschiedenen unbekannten Faktoren berücksichtigen", so Teamchef Stefano Domenicali. "Es ist jedoch klar, dass unsere Situation ziemlich schwierig aussieht."

"Wenn so viele andere Teams weiterhin beträchtliche technische Updates an die Strecke bringen, während wir die Entwicklung des F60 in den vergangenen zwei Monaten eingefroren haben, dann können wir uns in dieser Situation erwarten."

"Gleichzeitig müssen wir uns auf uns selbst konzentrieren und versuchen, das Maximum aus dem uns zur Verfügung stehenden Paket machen, so wie wir dies schon in der Vergangenheit während den Rennen gemacht haben. Wenn wir gute Arbeit leisten, dann können wir sehen, dass Ergebnisse folgen können."

"Die heutige Leistung war definitiv nichts, über das man begeistert sein kann", so Chefingenieur Chris Dyer. "Die Unterbrechung der Einheit gestaltete die Durchführung unseres geplanten Programmes kompliziert, aber alles in allem haben wir ausreichend Daten gesammelt, um so gut wie möglich auf das Qualifying und das Rennen vorbereitet zu sein."

"Morgen wird es unser Ziel sein, beide Autos durch den dritten Qualifying-Teil zu bekommen. Das wird nicht einfach werden, aber wir werden unser Bestes geben. Beide Reifentypen haben heute Abnutzungserscheinungen gezeigt, was die Wahl für das Rennen sogar noch schwieriger gestaltet. Auf Basis dessen, was wir gesehen haben, gehe ich davon aus, dass im Qualifying verschiedener Reifenstrategien angewandt werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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