Kimi Räikkönen schaffte nicht wie erhofft den Sprung in den dritten Durchgang

Formel 1 2009

— 26.09.2009

Ferrari enttäuscht: Minimalziel nicht erreicht

Kimi Räikkönen und Giancarlo Fisichella sind enttäuscht, sie werden es im Rennen schwer haben, in die Punkte zu fahren

Die eingestellte Entwicklungsarbeit am neuen Auto beginnt sich für das Ferrari-Team langsam aber sicher zu rächen. Kimi Räikkönen musste das Qualifying bereits nach dem zweiten Durchgang beenden, er belegte Position 13. Für den neuen Ferrari-Piloten Giancarlo Fisichella lief es noch enttäuschender. Der Italiener wird das Rennen von Position 18 aus beginnen.

"Unglücklicherweise waren wir heute einfach nicht schnell genug, um es in den dritten Qualifying-Durchgang zu schaffen", so Räikkönen. "Da gab es nicht viel, was wir dagegen tun konnten. Es ist logisch, dass wir den höheren Preisen für unsere Entscheidung bezahlen, die Entwicklung des F60 zu stoppen, da sich die anderen Autos von Rennen zu Rennen verbessern."

"Morgen können wir ein hartes Rennen erwarten, da es hier sehr schwierig ist überholen. Es wird also sehr schwierig werden, in die Punkte zu kommen. Es stimmt, dass auf einer Strecke wie dieser alles passieren kann, und wir werden unser Bestes geben müssen, um das Maximum aus jeder Möglichkeit zu machen."

"Vielleicht können wir uns ein wenig helfen, indem wir einen guten Start hinlegen, so wie wir dies üblicherweise in den letzten paar Rennen geschafft haben. Was die Reifen betrifft, so denke ich, dass es morgen ein Problem mit der Abnutzung des weicheren Reifens geben könnte, selbst wenn sich die Situation während des Rennens verbessern könnte."

"Ich bin natürlich über dieses Ergebnis enttäuscht", so Fisichella. "Ich wollte wirklich gut abschneiden, aber ich habe es immer noch nicht hinbekommen, das notwendige Maß an Zuversicht in dieses Auto zu finden. Es ist beinahe so, als fährt es mit mir, als anders herum. Besonders auf einer solch schwierigen Strecke habe ich nicht die Zuversicht, um bis an das Limit zu gehen."

"Natürlich bedeutet mein Start von der 18. Position, dass sich ein sehr schwieriges Rennen erwarten kann. Ich werde versuchen, am Start ein paar Plätze gutzumachen und dann das Maximum aus der Geschwindigkeit im Rennen zu machen. Es in die Punkte zu schaffen wäre das Maximum, aber selbst dies wird ein schwierig zu erreichendes Ziel sein."

"Unser Ziel heute war es gewesen, zumindest ein Auto in den dritten und das andere in den zweiten Qualifying-Durchgang zu bekommen", so Teamchef Stefano Domenicali. "Wir haben jedoch keinen Erfolg dabei gehabt, und wir müssen akzeptieren, dass unser Paket in dieser Qualifying-Einheit einfach nicht schnell genug war."

"Hinzu kommt, dass einige unserer Gegner weiterhin ihre Autos entwickeln, während wir damit vor einigen Wochen aufgehört haben. Je mehr Zeit ins Land verstreicht, desto mehr werden wir uns in einer schwierigeren Situation befinden."

"Was wirklich zählt, ist das Ergebnis des Rennens, wo die Zuverlässigkeit immer der Schlüsselfaktor ist. Besonders in einem Rennen, das danach aussieht, als würde es sehr hart werden, und wo alle möglichen Dinge passieren können. Klarerweise werden wir bis an das Ende kämpfen. Es wird schwierig, unser Minimalziel zu erreichen, und in den Top acht ins Ziel zu kommen."

"Dies war für uns ein wirklich schwieriges Qualifying", so Chefingenieur Chris Dyer. "Wir wussten, dass es hart werden würde, aber wir hatten das Gefühl, dass wir es bis in den letzten Teil der Einheit schaffen können. Aber um ehrlich zu sein, heute hatten wir nicht die Leistung, um dies zu schaffen."

"Kimi fuhr im zweiten Qualifying-Durchgang zwei gute Runden, aber es reichte nicht aus. Das morgige Rennen wird sehr lang, lasst uns also hoffen, dass wir am Start ein paar Plätze gutmachen und es dann in die Punkte schaffen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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