Sebastian Vettel erlebte ein Rennen mit einigen unglücklichen Fehlern

Formel 1 2009

— 27.09.2009

Red Bull Racing: Verkorkster Angriff auf die WM-Führung

Während sich Sebastian Vettel in der Boxengasse "blitzen" ließ und nur Vierter wurde, schied Teamkollege Mark Webber mit Bremsproblemen aus

So kann man Jenson Button und Brawn nicht daran hindern, in diesem Jahr den WM-Titel zu gewinnen. Sebastian Vettel war in der Boxengasse bei einem Boxenstopp zu schnell und musste aus diesem Grund eine Durchfahrstrafe absolvieren. Diese warf ihn zurück, und am Ende war statt dem zweiten nur der vierte Rang drin. Eine Nullnummer musste Mark Webber verdauen, der 16 Runden vor dem Ende des Rennens mit einem Bremsdefekt in der Streckenbegrenzung landete.

"Der Start war von der schmutzigen Seite der Strecke nicht so gut", so Vettel. "Es war für mich ein ziemlich gutes Rennen, bis wir die Durchfahrstrafe erhielten. Es steht dahinter ein Fragezeichen, warum ich diese Strafe erhielt. Ich meine, ich hatte keinen Grund, an diesem Punkt Druck zu machen. Wir wussten, dass wir Lewis beim Boxenstopp nicht überholen konnten, da er länger auf der Strecke bleiben würde. Ich war aus diesem Grund überrascht, als ich über Funk informiert wurde."

"Mit den Bremsen waren wir am Limit. Ich ging früher als normal vom Gas und bremste ein wenig weicher, als ich in Verkehr steckte. Manchmal musste ich mich ein wenig zurückfallen lassen, um sie auch zu kühlen, bevor ich wieder Druck machen konnte. Man muss immer auf sein Auto hören."

"Was die Meisterschaft betrifft, so denke ich, dass die Vergangenheit an vielen verschiedenen Beispielen gezeigt hat, wie sie zu Ende gehen kann. Es kann so oder so laufen. Bei den kommenden Rennen ist die Herangehensweise ziemlich einfach: wir werden versuchen, die Pole-Position und den Sieg zu holen. Das ist also eine völlig klare Angelegenheit."

"Wir hatten ein Problem mit den Bremsen vermutet", so Webber. "Als ich zu meinem Boxenstopp rein kam, nahmen die Jungs eine Sichtprüfung vor. Es schien für mich in Ordnung zu sein, weiterzumachen, aber dann hatten wir den Defekt und ich fiel aus. Die Jungs taten alles, was sie unternehmen konnten. Ich denke, sie waren Sekunden davor, mich aus dem Rennen zu holen, als ich den Defekt hatte, das ist als enttäuschend."

"Die erste Runde war ziemlich lebhaft, so wie man dies auf einem Stadtkurs erwarten kann, und ich hatte in der siebten Kurve einen Kampf mit Fernando, bei dem wir beide neben die Ideallinie kamen. Rund neun Runden später musste ich Fernando durchlassen, aber unglücklicherweise war Glock da schon mittendrin, ich musste aus diesem Grund beide vorbei lassen. Mein Rennen war von da an deutlich beeinträchtigt."

"Ich denke, dass der Zwischenfall fifty-fifty war, aber die Rennleitung entschied sich dazu, dass ich Fernando und Glock vorbei lassen muss. Ich büßte aus diesem Grunde die harte Arbeit ein, die ich während meines ersten Rennabschnitts geleistet habe. Das war meiner Meinung nach eine harte Strafe. Kimi leistete sich in Spa etwas Ähnliches und kam damit durch."

"Ich möchte mich bei den Jungs in der Garage für dieses Wochenende bedanken. Sie waren unglaublich, und dies ist der Grund, warum wir in der Konstrukteurswertung Zweiter sind. Drückt uns die Daumen, dass wir das Jahr mit einem Höhepunkt beenden können."

"Ein wirklich enttäuschender Tag", so Teamchef Christian Horner. "Es war ein unglücklicher Tag mit leider zu vielen Zwischenfällen. Beide Fahrer hatten keinen großartigen Start, was sich von der schmutzigen Seite der Strecke nicht vermeiden ließ, und Rosberg war in der Lage, an Sebastian vorbeizukommen. Es war schade, dass Mark Glock und Alonso vorbei lassen musste, nachdem beide Fahrer in der siebten Kurve neben die Ideallinie gekommen waren."

"Es gab für Sebastian eine Durchfahrstrafe und er beschädigte sich den Diffusor, als er über einen Randstein fuhr. Mit alldem schaffte er es, das Auto auf dem vierten Rang ins Ziel zu bekommen, was eine wirklich konkurrenzfähige Fahrt ist."

"Was Mark betrifft, so hatten wir in Bezug auf die Abnutzung der Bremsen Sorgen. Wir holten ihn aus diesem Grund ein paar Runden früher an die Box, um eine Sichtprüfung vorzunehmen. Diesbezüglich sahen sowohl die Bremsscheiben als auch die Bremsbeläge in Ordnung aus, und wir säuberten die Bremskühlung von irgendwelchen Trümmerteilen. Nach dem Stopp begann die Abnutzung der Bremsen zuzunehmen, und wir waren gerade dabei, ihn an die Box zu rufen, als vermutlich ein Defekt der Bremsscheibe auftrat."

"Ein sehr, sehr enttäuschendes Ergebnis", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Eine Strafe je Fahrer und ein Ausfall, es war aus diesem Grund ein sehr schlechter Sonntag im Vergleich zu dem, was wir gestern gezeigt haben. Positiv gesehen hatten wir keinerlei Probleme mit dem Motor und die Leistung des Autos war gut. Lasst uns also hoffen, dass wir kommendes Wochenende in Japan ein besseres Ergebnis erzielen werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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