Button kann entspannt in die letzten Saisonrennen gehen: 15 Punkte voraus

Formel 1 2009

— 29.09.2009

Button: "Kein unnötiges Risiko"

Jenson Button verspürt keinerlei Druck, sich den Weltmeistertitel in Suzuka vorzeitig sichern zu müssen: "Es kann noch alles passieren"

Falls Jenson Button beim kommenden Grand Prix in Japan fünf Punkte mehr holt als sein Teamrivale Rubens Barrichello, dann hat der Brite den Titel in der Tasche. Doch drängt Button gar nicht auf eine vorzeitige Entscheidung. "Ich weiß, dass die Entscheidung schon dort fallen könnte", sagt der Brawn-Pilot, "aber mein Ziel ist es, den Titel sicher zu holen. Ich werde dafür keine unnötigen Risiken eingehen."

Klartext: Button wird es nicht mit Biegen und Brechen versuchen, am kommenden Wochenende fünf Punkte mehr zu machen als Barrichello. "Ich gehe es genauso an wie immer. Ich hoffe dann, dass es reicht", gibt sich der klare WM-Favirt entspannt. Man könne in diesem Jahr ohnehin kaum planen und vorhersagen. "Es kann noch alles passieren. Es ist ein ungewöhnliches Jahr, wo immer wieder andere Autos vorne auftauchen. Es gibt so viele Kandidaten, die auch in Suzuka schnell sein könnten."

Gerade die ständigen Verschiebungen in der Formel-1-Hackordnung machen das Fahrerleben schwierig. "Man kaum sich kaum Strategien zurecht legen", klagt Button. "Uns war klar, dass wir möglichst immer Red Bull schlagen sollten. Manchmal haben wir dabei ganz vorne um den Sieg gekämpft und in manchen Rennen eben nicht. Wichtig ist nur, dass man immer das Beste herausholt - in guten wie in schlechten Zeiten."

"Sobald eine schwierige Phase kommt, musst du versuchen, wenigstens ein paar Punkte mitzunehmen. Genau das haben wir versucht", erklärt der Brite, der in diesem Jahr erst eine einzige Nullrunde verschmerzen musste. Während sein Teamkollege - und einzig verbliebener WM-Rivale - Rubens Barrichello zwei Siege und 25 Punkte aus den vergangenen vier Rennen holte, hamsterte Button gerade einmal 14 Zähler im gleichen Zeitraum.

Erst in Singapur konnte der Brite endlich wieder einmal vor seinem Teamkollegen ins Ziel kommen. "Das war sicher nicht unser bestes Rennen. Aber immerhin vier Punkte zu holen, dabei nur einen Zähler auf Vettel zu verlieren und sogar einen auf Rubens zu gewinnen, ist doch richtig gut. Ich gehe mit einem positiven Gefühl nach Japan und freue mich auf ein gutes Wochenende", sagt der WM-Leader, der aktuell 15 Punkte Vorsprung hat.

"Ich liebe Suzuka", meint Button. Aber er fügt hinzu: "Alle lieben Suzuka - und das ist gleichzeitig das Problem. Mir wäre es lieber, wenn das nicht so wäre. Auf der Strecke hatte ich schon viel Spaß und es lief dort mehrfach richtig gut. Es ist toll, wieder dorthin zurückzukehren." Angst vor einer Red-Bull-Übermacht hat er nicht: "Sie waren auch in Singapur nicht so schnell wie erwartet. Sie hatten im Rennen nicht den gleichen Speed wie manch anderer."

Fotoquelle: xpb.cc

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