Bernie Ecclestone hat am Wechsel von Fernando Alonso seine helle Freude

Formel 1 2009

— 01.10.2009

Alonso zu Ferrari: Ecclestone freut sich

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sieht den Wechsel von Fernando Alonso zu Ferrari mit Freude: "Massa sollte mit ihm zurechtkommen"

Was lange vermutet und spekuliert wurde, ist nun endlich offiziell: Fernando Alonso wechselt zum kommenden Jahr zu Ferrari und löst bei den Roten Kimi Räikkönen ab, dessen Vertrag vorzeitig beendet wird. Durch die offizielle Bekanntgabe wird nun das Fahrerkarussell in der Formel 1 richtig Schwung aufnehmen. Die Teile im Königsklassen-Puzzle 2010 werden nach und nach zusammengefügt.

"Das ist gut" - mit diesen Worten kommentiert Formel-1-Boss Bernie Ecclestone den Alonso-Deal. "Das ist gut für Fernando, gut für die Formel 1, gut für Ferrari." Der spanische Dopppelweltmeister hat in Maranello einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Ab 2010 wird er an der Seite von Felipe Massa auf Punktejagd gehen. "Wenn Felipe mit Kimi zurechtkam, dann wird er auch mit Fernando klarkommen können. Die beiden sind sich als Fahrertypen doch ähnlich", schätzt Ecclestone.

So mancher Beobachter geht schon jetzt davon aus, dass Alonso einen herben teaminternen Machtkampf inszenieren könnte. Das Jahr bei McLaren-Mercedes lasse ein solches Szenario wahrscheinlich erscheinen. Damals hatte sich Alonso an der Seite von Lewis Hamilton teils über mangelnde Unterstützung des Teams beklagt. Der Spanier werde versuchen, die Ferrari-Mannschaft ähnlich hinter sich aufzubauen, wie es früher Michael Schumacher tat, so Ecclestone: "Er wird es versuchen, aber dabei vielleicht nicht erfolgreich sein."

Über die Zukunft von Kimi Räikkönen, dessen bis Ende 2010 laufender Kontrakt vorzeitig "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgelöst wird, macht sich der britische Formel-1-Vermarkter keine Sorgen. "Er wird in einem guten Auto sitzen", so Ecclestone. Und weiter: "Es wäre schön, ihn wieder in einem McLaren zu sehen." Angeblich wird der Finne tatsächlich zurück zu den Silbernen gehen. Warum es bei Ferrari nicht passte? "Unterschiedliche Kultur", meint der Formel-1-Boss, "daher glaube ich, Kimi ist besser in einem britischen Team aufgehoben."

Fotoquelle: xpb.cc

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