Motiviert: Sebastian Vettel visiert seine Saisonsiege drei, vier und fünf an

Formel 1 2009

— 01.10.2009

Für Vettel gibt es nur noch volle Attacke

Sebastian Vettel will die letzten drei Saisonrennen gewinnen und damit in Suzuka beginnen: "Eine der schwierigsten Strecken der Welt"

Eigentlich ist die Weltmeisterschaft für Sebastian Vettel schon so gut wie gelaufen: Der Red-Bull-Pilot hat 25 Punkte Rückstand auf Jenson Button. Seinem Brawn-Rivalen reicht also selbst bei drei Vettel-Siegen in den letzten drei Rennen in Suzuka, São Paulo und Abu Dhabi schon ein magerer vierter Platz, um vor dem Deutschen zu bleiben.

"Theoretisch müssen wir jedes Rennen gewinnen und hoffen, dass Jenson mindestens zweimal ausfällt", weiß Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Mathematisch gesehen gibt es noch eine Chance, daher werden wir in den verbleibenden Rennen voll angreifen und versuchen, alle drei zu gewinnen." Vielleicht kann man dann ja wenigstens noch Rubens Barrichello den Vizetitel streitig machen.

Ganz aufgeben will Vettel selbst seine WM-Chancen aber noch nicht: "Die Geschichte hat über all die Jahre immer wieder gezeigt, dass es so oder so kommen kann. Unser Ansatz für die nächsten drei Rennen ist simpel: Wir werden versuchen, immer auf Pole-Position zu fahren und zu gewinnen - ganz geradlinig", so der 22-Jährige, dessen Fahrzeug für die aerodynamisch anspruchsvolle Strecke in Suzuka wie maßgeschneidert sein sollte.

"Ich 2006 als Testfahrer zum ersten Mal in Suzuka. Es hat am Morgen geregnet", erinnert er sich. "Ehrlich gesagt halte ich Suzuka für eine der schwierigsten Strecken der Welt. Ich muss zugeben, dass ich in den ersten fünf Runden recht verloren war. Danach wurde es besser. Ich mag die Strecke wirklich sehr, sie ist sehr anspruchsvoll und schwierig. Zudem denke ich, dass sie unserem Auto in diesem Jahr entgegenkommen sollte, also freue ich mich wirklich schon."

Glaubst du, dass ihr dort gut aufgestellt sein werdet, Sebastian? "Ich denke schon", entgegnet er. "Wir werden es sehen. In diesem Jahr geht es recht eng zu und man kann noch nicht einschätzen, wer hier der Schnellste sein wird, denn das ändert sich dauernd. Wer hätte zum Beispiel erwartet, dass Force India in Spa so schnell ist? Wir werden es in den Trainings sehen. Aber wir haben ein gutes Auto, es sollte also passen."

Fotoquelle: xpb.cc

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