Regen in Suzuka: Heikki Kovalainen setzte sich am Ende noch an die Spitze

Formel 1 2009

— 02.10.2009

Regenbestzeit für Kovalainen in Suzuka

Bis kurz vor Schluss lag Kazuki Nakajima im ersten Freien Training in Führung, am Ende entriss ihm aber Heikki Kovalainen noch die Bestzeit

Die Wetterfrösche lagen mit ihrer Prognose richtig: Wie angekündigt herrschten zum Trainingsauftakt im japanischen Suzuka nasse Bedingungen. Zwar regnete es während der ersten 90 Minuten nicht, doch die Strecke war so nass, dass sie bis zum Schluss nicht komplett abtrocknete. Dementsprechend sind die erzielten Zeiten mit Vorsicht zu genießen.

Schnellster war bei immer besser werdenden Bedingungen am Ende Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes/24 Runden), der nach abgelaufener Zeit eine Bestzeit von 1:40.356 Minuten markierte und damit noch einen ersten Platz von Lokalmatador Kazuki Nakajima (Williams-Toyota/+ 0,292/18 Runden) verhinderte. Nakajima wähnte sich vor den Augen seines Vaters Saturo, selbst ehemaliger Grand-Prix-Pilot, schon an der Spitze, wurde aber gerade noch abgefangen.

Überbewerten sollte man die Reihung der ersten eineinhalb Stunden wegen des wechselhaften Wetters nicht, aber es ist wohl kein Zufall, dass schlussendlich einige Regenspezialisten weit vorne auftauchten: Adrian Sutil (Force-India-Mercedes/+ 0,450/14 Runden) als Dritter, Giancarlo Fisichella (Ferrari/+ 0,629/27 Runden) als Vierter und Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/+ 1,087/15 Runden) als Sechster.

Letzterer hatte seine Nase stets vorne, wenn er auf der Strecke war, fiel erst im Finish zurück. Dies ist insofern beeindruckend, als er Suzuka noch ebenso wenig kennt wie sein Teamkollege Kovalainen. Für eine kleine Überraschung sorgte auch Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 1,065/26 Runden), der Fünfter wurde - noch vor den Weltmeistern Hamilton, Fernando Alonso (7./Renault/+ 1,176/22 Runden) und Kimi Räikkönen (Ferrari/+ 1,221/25 Runden).

Alonso war einer der wenigen Fahrer, die sich bei den schwierigen Bedingungen einen Ausritt leisteten, als er nach etwa einer halben Stunde auf Intermediates in der Haarnadel von der Strecke abkam. Fehlerfrei blieben dagegen die WM-Anwärter Rubens Barrichello (Brawn-Mercedes/+ 1,465/19 Runden), Sebastian Vettel (17./Red-Bull-Renault/+ 2,862/11 Runden) und Jenson Button (18./Brawn-Mercedes/+ 2,962/17 Runden), die allerdings nicht letztes Risiko gingen.

Timo Glock war wegen einer Fiebererkrankung überhaupt abwesend und ließ sich - vorerst einmal nur heute - durch Toyota-Testfahrer Kamui Kobayashi (19./+ 3,051/16 Runden) vertreten, der seine Sache nicht schlecht machte. Ansonsten fiel uns noch auf, dass einige Piloten bei abtrocknender Strecke über überhitzende Intermediates klagten. Das Risiko, noch Slicks aufziehen zu lassen, ging zunächst niemand ein.

Fotoquelle: xpb.cc

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