Kamui Kobayashi zog sich mehr als nur achtbar aus der Affäre

Formel 1 2009

— 02.10.2009

Toyota mit Ausnahme-Training

Während Kamui Kobayashi für den erkrankten Timo Glock einsprang, bedauerte Jarno Trulli die schlechten Wetterbedingungen am Freitag in Suzuka

Das Toyota-Team trat am Freitag unfreiwillig in einer anderen Aufstellung an. Kamui Kobayashi vertrat Timo Glock, der an einer fiebrigen Erkältung leidet. Der Japaner fuhr am Nachmittag mit 1,793 Sekunden auf Position 12. Jarno Trulli im zweiten Auto belegte mit 1,476 Sekunden Rückstand im verregneten Training den achten Rang.

"Es gibt nicht viel zu sagen", so Trulli. "Unglücklicherweise für alle unsere japanischen Fans hat das Wetter unser Fahren heute ernsthaft limitiert. Ich hoffe, dass wir morgen besseres Wetter haben, sodass wir für sie eine bessere Show bieten können. Das Auto hat sich im Nassen nicht allzu schlecht angefühlt, aber es ist aufgrund der Bedingungen schwierig, allzu viel darüber zu sagen."

"Ich habe heute erst um 8:30 Uhr am Morgen gehört, dass ich fahren würde, als ich auf meinem Weg an die Strecke war", so Kobayashi. "Es war also für mich eine kleine Überraschung - auch wenn ich wusste, dass Timo krank war, hatte ich dies nicht erwartet."

"Für mich war es eine wirklich gute Chance, auch wenn die Bedingungen ziemlich übel waren, und ich schlussendlich nicht viele Runden fahren konnte. Ich hatte in der ersten Einheit einen ziemlich guten Versuch, und ich versuchte, mich Schritt für Schritt zu verbessern. Es war wichtig, keinerlei Fehler zu machen, denn ich wollte für mich und für das Team so viele Runden wie möglich fahren."

"Aufgrund der feuchten Bedingungen machte ich nicht zu 100 Prozent Druck, aber die Rundenzeiten waren dennoch ziemlich gut, besonders wenn man bedenkt, dass ich auf dieser Strecke über nicht viel Erfahrung verfüge und hier seit sechs Jahren nicht mehr gefahren bin."

"Das Auto fühlte sich danach an, als hätte es sich deutlich verbessert, seitdem ich das letzte Mal im Februar mit ihm gefahren bin. Es ist schwierig, im Nassen ein Urteil abzugeben, aber ich war wirklich beeindruckt, wie viel Entwicklungsarbeit seitdem daran verrichtet worden ist."

"Das war heute aufgrund der Bedingungen ein vergeudeter Tag, da diese übel waren", so Chefingenieur Dieter Gass. "Der Wetterbericht für den Rest des Wochenendes sagt besseres Wetter vorher, es gab aus diesem Grund kein Anreiz, viel zu fahren."

"Zwischen dem ersten und dem zweiten Training wurden die Bedingungen noch schlechter, und wir waren lediglich in der Lage, am Ende der Einheit am Nachmittag zu fahren, was nicht besonders nützlich war."

"Bedenkt man das schlechte Wetter und die Tatsache, dass er seit dem Beginn des Jahres nicht mehr getestet hat, war Kamui extrem gut unterwegs. Wir sind über seinen Beitrag extrem froh."

"Timo sollte morgen wieder zurück sein, und er wird nicht darunter leiden, dass er das heutige Training verpasst hat, solange sich der Wetterbericht nicht verändert. Denn es war heute nicht möglich, sich bedeutend auf das Fahren im Trockenen vorzubereiten."

Fotoquelle: xpb.cc

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