Nick Heidfeld schaffte den Sprung in den dritten Qualifying-Durchgang

Formel 1 2009

— 03.10.2009

BMW Sauber F1 Team: Nur Nick Heidfeld kam durch

Während Robert Kubica wegen der Zwischenfälle keine einzige problemlose Runde zustande bekam, schaffte es Nick Heidfeld auf den sechsten Rang

Das turbulente Qualifying zum Großen Preis von Japan zog sich über anderthalb Stunden. Der zweite Teil des Qualifyings wurde zwei Mal mit roten Flaggen nach Unfällen unterbrochen, am Ende spielten auch gelbe Flaggen Zünglein an der Waage. So war Nick Heidfeld der einzige der beiden BMW Sauber F1 Team Piloten, der es ins Top-10-Qualifying schaffte. Dieses wurde durch einen weiteren Unfall unterbrochen, am Ende wurde Heidfeld Sechster (+0,785 Sekunden). Für Robert Kubica blieb es bei Platz 13 in Q2.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung im Qualifying, die letzte Runde in Q3 war wirklich gut", so Heidfeld. "Ich war gar nicht so optimistisch vor dem Qualifying, weil ich heute Morgen im dritten Training noch Schwierigkeiten mit der Balance hatte und einen Kompromiss eingehen musste."

"In Q2 habe ich die gelben Flaggen gesehen und bin vom Gas gegangen, außerdem habe ich den Arm gehoben, um anzuzeigen, dass ich langsamer fahre. Das hat ein paar Zehntel ausgemacht, aber gerade noch für Q3 gereicht. Das war ein sehr seltsames Qualifying, ich habe noch nie eines mit so vielen Unfällen erlebt und hoffe, dass Timo okay ist."

"Mein Qualifikationstraining war total enttäuschend", so Kubica. "Alle meine fliegenden Runden der zweiten Sitzung wurden durch rote oder gelbe Flaggen zerstört. In den gesamten fünfzehn Minuten konnten wir keine einzige richtig schnelle Runde fahren. Die Qualifikation für das Rennen auf Position 13 zu beenden ist alles andere als ideal."

"Suzuka ist eine fantastische Strecke, aber Überholen ist hier nicht so einfach. Wie dem auch sei, es ist, wie es ist. Ich hoffe, dass es Timo gut geht. Ich wünsche ihm nur das Beste."

"Ein Qualifying mit fünf Unfällen bei besten äußeren Bedingungen habe ich noch nicht erlebt", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Vor allem hoffen wir, dass Timo Glock keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hat. Die zahlreichen roten Flaggen haben auch unser Ergebnis beeinflusst."

"In Q2 mussten sowohl Robert als auch Nick ihre schnellste Runde abbrechen. Nick kam als Zehnter gerade noch in den letzten Durchgang, Robert hingegen schied aus. Nach dem letzten Abbruch in Q3 konnte sich Nick schließlich auf dem sechsten Startplatz etablieren. Das ist eine gute Startposition für das Rennen."

Chefingenieur Willy Rampf meinte: "Das war ein ereignisreiches und fast 90 Minuten andauerndes Qualifying mit drei roten Flaggen. Der ganze Ablauf wurde von unserer Mannschaft dennoch fehlerfrei absolviert. Nicks sechster Startplatz ist eine gute Ausgangsposition für morgen. Damit sind wir zufrieden und für das Rennen gut gerüstet. Robert hingegen hatte Pech, als er seinen entscheidenden Versuch durch die gelbe Flagge verlangsamen musste und wertvolle Zeit verlor. Wir hoffen, dass Timo nicht ernsthaft verletzt ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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