Rubens Barrichello war erneut schneller unterwegs als Teamkollege Jenson Button

Formel 1 2009

— 03.10.2009

Das Brawn-Team kämpfte mit dem ersten Sektor

Rubens Barrichello und Jenson Button hatten keine Chance auf die Pole-Position, weil sie im ersten Sektor zu kämpfen hatten

Das Brawn-Team erlebte in doppelter Hinsicht eine enttäuschende Qualifikation. Man konnte nicht mit der Geschwindigkeit von Sebastian Vettel im Red Bull mithalten, der sich auf die Pole-Position qualifizierte. So hatte Rubens Barrichello auf Position fünf eine halbe Sekunde Rückstand, bei Jenson Button auf dem siebten Rang waren es 0,820 Sekunden. Von der Rennleitung wurden die beiden Piloten anschließend um fünf Startplätze nach hinten versetzt, weil sie unter gelber Flagge nicht vom Gas gegangen waren.

"Ich bin mit meinem Qualifying heute glücklich, wenn man die Geschwindigkeit bedenkt, die wir hier in Suzuka haben", so Barrichello. "Wir hatten im ersten und im zweiten Qualifying-Durchgang keine besonders konkurrenzfähigen Einheiten, und es war schwierig vorherzusagen, wo wir landen könnten."

"Mein Auto funktionierte mit der Menge an Benzin für das Rennen an Bord jedoch gut, und in Bezug auf die Meisterschaft bin ich froh, dass ich in der letzten Einheit auf einer vergleichbaren Menge Benzin vor Jenson stehe."

"Das war heute ein anstrengender Tag, man muss die Konzentration trotz aller Zwischenfälle und Verzögerungen aufrechterhalten. Suzuka ist eine fantastische Strecke, eine der besten, auf der wir fahren. Aber der heutige Tag zeigt, wie schwierig es ist, hier zu fahren."

"Nach dem wenigen Training gestern und den ganzen Unterbrechungen war es nicht die einfachste Qualifying-Einheit", so Button. "Drei rote Flaggen während des Qualifyings ist sehr unüblich, und ich hoffe, dass alle Involvierten in Ordnung sind."

"Es war nicht allzu stressig, da wir über alle Informationen verfügten, die wir benötigten, und wir einfach nur ruhig und fokussiert auf unsere nächsten Versuch bleiben mussten. Das Auto funktionierte in den ersten beiden Einheiten gut, und es hat sich definitiv mit weniger Benzin besser angefühlt."

"Mit Benzin an Bord kämpften wir im dritten Qualifying-Durchgang im ersten Sektor mit der Haftung hinten, und das ist der Ort, an dem ich auf meiner schnellen Runde Zeit verlor, denn das Auto funktionierte auf dem Rest der Runde gut. Wir hatten dies erwartet und wussten, dass wir das Beste aus dieser Situation machen müssen."

"Das heutige Qualifying war mit den langen Verzögerungen in den letzten beiden Einheiten ziemlich chaotisch", so Teamchef Ross Brawn. "Ich bin zufrieden, wie das Team auf die sich wechselnden Bedingungen reagiert hat und durchweg ruhig geblieben ist."

"Im Hinblick auf unsere Erwartungen waren wir vor dem Qualifying realistisch, und es ist offensichtlich, dass unsere Hauptsorge dem ersten Sektor gilt, an dem unser Auto mit den Richtungswechseln, die durch die S-Kurven notwendig sind, zu kämpfen scheinen. Beide Fahrer leisteten gute Arbeit, um gegen dieses Problem zu kämpfen, wo dies möglich ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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