Zwischen Adrian Sutil und Heikki Kovalainen wurde es etwas zu eng

Formel 1 2009

— 04.10.2009

Force India trauert verpasster Chance nach

Die Bestrafung in der Qualifikation und eine Kollision mit Kovalainen verhinderten, dass Adrian Sutil in Suzuka in die WM-Punkte fuhr

Nach einem viel versprechenden Start von der achten Position aus in den Großen Preis von Japan wendete sich das Blatt für Adrian Sutil nach einem misslungenen Überholmanöver an Heikki Kovalainen. Die beiden berührten sich in der Schikane, der Force India-Pilot wurde dadurch umgedreht und verlor einige Plätze. Am Ende belegte Sutil eine Position vor Teamkollege Vitantonio Liuzzi Rang 13.

"Das war ein wirklich enttäuschendes Rennen", haderte Sutil. "Der Start war in Ordnung, und ich konnte meine Position halten. Aber dann fiel ich auf den neunten Rang zurück und hing hinter Kovalainen fest. Ich kam in der Schikane an ihm vorbei, aber dann zog er rüber und ich drehte mich, verlor dabei eine Menge Zeit. Das ist wieder so eine Situation. Da habe ich viel Zeit verloren. Das war für mich wirklich das Ende des Rennens."

"Als das passierte, war es natürlich sehr enttäuschend, denn ich dachte, dass wir heute wirklich gut abschneiden und ein paar Punkte holen könnten. Ich dachte, dass schon alles klar ist. Ich habe ein gutes Überholmanöver vollführt. Ich war noch im Rennen drin und es ist natürlich extrem enttäuschend, wenn so etwas passiert. Wir müssen nun einfach nach Brasilien blicken - es ist ein ähnlicher Strecken-Typ wie hier, wo unser Auto konkurrenzfähig war."

"Alles in allem denke ich, dass dies kein schlechtes Rennen war", so Liuzzi. "Es war von dieser Startpositionen aus immer klar gewesen, dass es schwierig werden würde, Punkte zu holen. Aber wir haben im Rennen eine starke Geschwindigkeit gezeigt und niemals aufgegeben. Ich hatte mit Fernando und den Williams einen wirklich guten Kampf, auch mit dem Toro Rosso. Ich denke, das war vom Team eine gute Leistung."

"Wir hatten uns von diesem Rennen ein besseres Ergebnis erwartet", so Teamchef Vijay Mallya. "Besonders wenn man Adrians exzellente Leistung mit dem vierten Rang in der Qualifikation gestern bedenkt. Die Strafe hat uns eine Menge gekostet, und Adrian lag hinter dem schwereren Rosberg und fiel dann früh hinter Kovalainen zurück."

"Adrians Rennen wurde beeinträchtigt, als er versuchte, am McLaren vorbeizukommen. Aber er hat nichtsdestotrotz demonstriert, dass das Auto im Rennen eine sehr gute Leistung zeigt, und dass wir in der Lage sind, konkurrenzfähig mit den Top-Teams mitzufahren."

"Tonio hatte ebenfalls ein starkes Rennen, in dem er sich seine zweite Zielankunft in drei Veranstaltungen holte. Seine Zuversicht ist nun groß, und wir sollten uns auf das kommende Rennen in Brasilien freuen, wo wir hoffentlich von der Geschwindigkeit profitieren können, die wir während des Wochenendes gezeigt haben. Hoffentlich können wir das nächste Mal die Ergebnisse erzielen, um dies zu beweisen."

Fotoquelle: xpb.cc

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