Nick Heidfeld konnte beide Brawn-Autos hinter sich lassen

Formel 1 2009

— 04.10.2009

Für das BMW Sauber F1 Team war mehr drin

Ein Problem beim Boxenstopp und Pech in der Safety-Car-Phase führten dazu, dass Heidfeld vom vierten auf den sechsten Rang nach hinten gereicht wurde

Das BMW Sauber F1 Team sammelte im fünften Grand Prix in Serie Punkte, ist aber keineswegs zufrieden mit dem Ergebnis. Nick Heidfeld war als Vierter zum Großen Preis von Japan gestartet und verlor mit Pech zwei Plätze. Er kam in Suzuka als Sechster ins Ziel. Robert Kubica war als Neunter gestartet und beendete das Rennen auch auf diesem Platz.

"Heute war nicht unser Glückstag", so Heidfeld. "Ich bin sehr enttäuscht über dieses Ergebnis, heute war Platz vier drin, aber es sind ein paar Dinge schief gegangen. Vor allem bei meinem zweiten Boxenstopp, als hinten rechts eine Radmutter klemmte."

"Aber ich will mich nicht beschweren, normalerweise sind unsere Boxenstopps sehr gut. Jedenfalls habe ich dadurch einen Platz an Kimi verloren, ich kam direkt hinter ihm wieder ins Rennen. Als das Safety Car auf die Strecke ging, habe ich noch einen Platz an Nico verloren, der das Glück hatte, in dieser Phase tanken zu können."

"Für mich lief das gesamte Wochenende etwas unglücklich", so Kubica. "Im Qualifying konnte ich aufgrund der roten und gelben Flaggen keine schnelle Runde fahren, und heute im Rennen steckte ich mehrfach im Verkehr fest. Außerdem habe ich zu Beginn mit einem schweren und untersteuernden Auto Zeit verloren."

"Als das Auto leichter war und ich meinen Rhythmus gefunden hatte, waren die Rundenzeiten okay. Dann hatte ich Pech mit meinem ersten Boxenstopp, weil ich danach hinter Kimi und Nick Zeit verlor. Auch nach der Safety-Car- Phase hatte ich Verkehr, ich hing hinter Jenson fest. In den Kurven war ich zwar schneller, aber ich konnte ihn nicht überholen, weil uns auf der Geraden der Topspeed fehlte."

"Das war von uns eine starke Vorstellung mit einem enttäuschenden Ausgang", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Nick war schnell und solide auf Platz vier unterwegs. Dann verlor er beim zweiten Boxenstopp eine Position wegen einer klemmenden Radmutter. Einen weiteren Platz büßte er ein, als Nico Rosberg sich während der Safety-Car-Phase mit seinem Boxenstopp nach vorn schieben konnte. Robert verpasste als Neunter die Punkteränge knapp."

"Heute wäre für uns mehr drin gewesen", so Chefingenieur Willy Rampf. "Nick etablierte sich lange auf Platz vier. Bis zu seinem zweiten Boxenstopp, den wir vorgezogen haben, weil Kimi Räikkönen zu Nick aufgeschlossen hatte, verlief bei ihm alles nach Plan."

"Beim Stopp gab es dann jedoch ein Problem, das hat uns wertvolle Sekunden gekostet, und Kimi konnte durchschlüpfen. In der Safety-Car-Phase verlor Nick einen weiteren Platz. Robert büßte am Start einen Platz ein, den er sich später wieder holte. Zu einem Punkt hat es leider bei ihm nicht mehr gereicht."

Fotoquelle: xpb.cc

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