Räikkönen machte das Maximum aus dem ihm zur Verfügung stehenden Material

Formel 1 2009

— 04.10.2009

Räikkönen mit dem Maximum - Fisichella mit Steigerung

Während Kimi Räikkönen in Suzuka auf den starken vierten Rang fuhr, war bei Giancarlo Fisichella eine Steigerung zu verzeichnen.

Kimi Räikkönen und Ferrari durften sich wieder einmal über ein gutes Ergebnis freuen, schließlich hat man die Entwicklungsarbeit am Auto längst eingestellt. Und so war der vierte Rang von Kimi Räikkönen in Suzuka hoch einzuschätzen. Teamkollege Giancarlo Fisichella machte beim Großen Preis von Japan ebenfalls Fortschritte und beendete das Rennen auf Position zwölf.

"Heute war das Auto nicht schlecht, aber es war nicht schnell genug, um um das Podium zu kämpfen", so Räikkönen. "Der vierte Rang ist im Hinblick auf den Wunsch, den dritten Rang in der Konstrukteurswertung für das Team zu halten, nützlich. Aber es wird schwierig, diesen während den verbleibenden zwei Rennen zu verteidigen. Ich werde definitiv alles geben."

"Ich war nicht in der Lage, beim Start Plätze gutzumachen, besonders da die erste Kurve nicht weit von der Startlinie weg ist. So war ich nicht der Lage, das Maximum aus KERS zu holen. Im ersten Abschnitt des Rennens, als ich auf härteren Reifen fuhr, war die Situation ein wenig schwierig. Aber als ich erst mal auf den weicheren war, verbesserten sich die Dinge beträchtlich."

"Ich schaffte es, nahe an Heidfeld heranzukommen, und ihn beim Boxenstopp zu überholen. Als ich jedoch von meinem Stopp zurück kam, fand ich mich selbst im Verkehr hinter Button wieder. Dann gab es bis zum Ende des Rennens nicht mehr viel, um das ich hätte kämpfen können."

"Ich hatte an diesem Wochenende für das Auto ein besseres Gefühl", so Fisichella. "Ich denke, dass dieser Effekt gesehen werden konnte, auch wenn man es nicht in Bezug auf die Ergebnisse sehen konnte. Heute fuhr ich in einem guten Tempo, besonders während des mittleren Teils des Rennens."

"Es ist schade, dass ich bei meinem Kampf mit Kovalainen einen Platz verlor. Wir schafften es, beim Boxenstopp vor ihn zu kommen, aber dann zog er während dem einzigen Moment, als ich die Tür ein wenig offen ließ, nach innen. Und er schaffte es, an mir vorbei zu kommen."

"Gegen Ende musste ich Sutil hinter mir halten, der sehr schnell und auf den weicheren Reifen war, während ich mich auf den härteren befand. Zu diesem Zeitpunkt war KERS eine Hilfe. Nun freue ich mich auf Interlagos und bin zuversichtlicher gestimmt. Es wird wichtig sein, eine etwas bessere Startposition erzielen, um dabei zu helfen, es schlussendlich in die Punkte zu schaffen."

"Nach der Enttäuschung von Singapur ist es schön, wieder zu sehen, dass Kimi ein Rennen auf einer guten Position beendet", so Chefingenieur Chris Dyer. "Rückblickend gesehen sind wir ein wenig enttäuscht, denn das Ergebnis hätte sogar noch besser sein können."

"Wir entschieden uns dazu, mit Kimis Auto auf den härteren Reifen zu starten, denn wir waren uns nicht ganz sicher, wie die weichen Reifen über die Distanz funktionieren würden. Fakt ist, dass ihre Leistung konstant blieb, so wie wir dies im zweiten Teil des Rennens gesehen haben, als unsere beiden Fahrer sehr konkurrenzfähig waren."

"Hinzu kommt, dass wir es nicht schafften, am Start Plätze gutzumachen, was wir für gewöhnlich hinbekommen. Wir spielten ein wenig mit den Stopps herum, um zu versuchen, an Heidfeld vorbeizukommen. Und das haben wir geschafft."

"Im letzten Abschnitt des Rennens schien es an einem Punkt so zu sein, als hätte Hamilton ein Problem, und dann schob das Safety Car alles zusammen. Kimi versuchte zu schauen, ob es Platz gibt, ihn beim Restart zu attackieren, aber diesen gab es nicht."

"Giancarlo fuhr ein gutes Rennen, und es war für ihn und das Team wichtig zu sehen, wie er mit Kovalainen und Alonso nur um einen Platz außerhalb der Punkte kämpfte. Es ist schade, dass er einen Platz in seinem Kampf mit dem McLaren-Fahrer verlor, als er nach seinem zweiten Boxenstopp aus der Box kam."

"Wenn man alle Dinge berücksichtigt, dann ist dies ein positives Ergebnis", so Teamchef Stefano Domenicali. "Ich denke nicht, dass wir mehr hätten erreichen können als diesen vierten Rang. Wir haben heute dank einer weiteren großartigen Fahrt von Kimi aus dem F60, so wie er dasteht, das Maximum herausgeholt. Und wir haben es auch geschafft, Dritter in der Konstrukteursmeisterschaft zu bleiben."

"Auch Giancarlo fuhr ein gutes Rennen, in Bezug auf die Geschwindigkeit und Leistung fuhr er konkurrenzfähig, so wie man dies anhand der Tatsache sehen konnte, dass er die achtschnellste Rundenzeit fuhr."

"Im mittleren Abschnitt des Rennens waren beide Fahrer auf dem weicheren Reifen sehr schnell. Ihre Rundenzeiten waren auf dem Niveau der Besten. Das Team arbeitete gut und wir müssen in den verbleibenden zwei Rennen in dieser seltsamen Saison so weitermachen, alles geben, um unsere Ziele zu erreichen, die wir uns von der Mitte der Saison an gesetzt haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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