Erwarteter Wechsel: Robert Kubica wird ab 2010 in einem Renault-Boliden sitzen

Formel 1 2009

— 07.10.2009

Offiziell: Kubica unterschreibt bei Renault

Bereits am Wochenende wurden die Verhandlungen abgeschlossen, heute wurde der Deal bekannt gegeben: Robert Kubica wechselt zu Renault

Es ist also offiziell: Robert Kubica wird trotz des Rückzugs von BMW auch 2010 sicher in der Formel 1 fahren. Der 24-jährige Pole wurde heute als neuer Renault-Pilot für die kommende Saison bekannt gegeben. Wer das zweite Cockpit bekommen wird, steht noch nicht fest. Anstelle von Romain Grosjean könnte es aber zu einer Überraschungsverpflichtung kommen.

Endgültig besiegelt wurde der Deal am vergangenen Wochenende in Suzuka. Kubica-Manager Daniele Morelli sagte bereits am Freitagmorgen Toyota-Teampräsident John Howett ab, der erst am Sonntagnachmittag erstmals öffentlich zugab, das Tauziehen um den Wunschkandidaten verloren zu haben. Als der Formel-1-Zirkus den Heimweg aus Japan nach Europa antrat, war zwischen Kubica und Renault bereits alles klar.

"Wir sind sehr stolz, dass wir Robert mit Beginn der kommenden Saison im Team haben werden", kommentiert Teamchef Bob Bell. "Robert war seit seinem Debüt im Jahr 2006 stets auf unserem Radar, weil er als einer der talentiertesten Fahrer seiner Generation gilt. Das hat er unter Beweis gestellt. Es ist toll, dass er im kommenden Jahr in einem unserer Autos sitzen wird. Renault hat große Ziele und Robert kann uns dabei helfen, diese zu erreichen."

"Ich freue mich, ab 2010 bei Renault zu sein", meint der Mann aus Krakau. "Ich fühle mich mit der Mannschaft verbunden, denn 2005 habe ich die Renault-World-Series gewonnen. Dadurch bekam ich meinen ersten Formel-1-Test in Barcelona, der mich meinem Formel-1-Debüt näher brachte. Wir teilen den unbedingten Willen zum Siegen und ich mag deren Offenheit. Ich bin optimistisch, dass ich im kommenden Jahr weit vorne landen kann und hoffentlich um den Titel kämpfen werde."

Für Kubica ist der Wechsel zu Renault so etwas wie ein "Coming Home": 2002 wurde er in seinem ersten Jahr im Monoposto Vizemeister der Italienischen Formel Renault 2000, 2005 holte er sich den Titel in der Renault-World-Series. Preis dafür war am 2. Dezember 2005 in Barcelona seine erste Formel-1-Testfahrt im Weltmeisterauto R25. Der heutige Grand-Prix-Sieger erwarb dabei seine FIA-Superlizenz und wurde 2006 Freitagsfahrer des BMW Sauber F1 Teams.

Vor der Unterschrift bei Renault hatte Kubica-Manager mit mehreren Teams verhandelt. Die Gespräche mit Toyota dürften in erster Linie als Druckmittel auf Renault verwendet worden sein, während ein Verbleib bei BMW/Qadbak stets nur als Notlösung betrachtet wurde. Eigenen Angaben nach verhandelte Kubica noch mit mindestens einem weiteren Rennstall. Wer damit gemeint war, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Fotoquelle: xpb.cc

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