Simon Gillet arbeitet daran, sich Kapital für das Donington-Projekt zu besorgen

Formel 1 2009

— 22.10.2009

Donington: Gillett bekommt starken Mann an die Seite

Donington-Projektleiter Simon Gillett hat sich offenbar auf Druck von Investoren einen prominenten Fachmann an seine Seite geholt

Noch lebt das Donington-Projekt. Zwar hat Projektentwickler Simon Gillett seine Finanzierungspläne für den möglichen Formel-1-Grand-Prix ab 2010 immer noch nicht offenbart, aber es geht voran im Donington Park. Über Anleihen sollen die nötigen Mittel - immerhin rund 150 Millionen Euro - für die Streckensanierung und die Antrittprämien für die Königsklasse zusammenkommen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Innerhalb der kommenden Tage muss Bernie Ecclestone ein nachvollziehbares Zahlenwerk sehen.

Sollte Gillett das Geld nicht noch kurzfristig zusammenbekommen, wird der Formel-1-Boss einen neuen Vertrag mit Silverstone aushandeln. Dieser dürfte nicht nur für ein Übergangsjahr gelten, sondern langfristig angelegt sein. Der Traum von 17 Jahren Formel 1 im Donington Park wäre für Gillett dann voraussichtlich endgültig ausgeträumt. Doch der Brite sendet immer wieder Signale - so auch nun wieder einmal.

Gillett gab die Verpflichtung von Sir Rodney Walker als künftigem Aufsichtsratchef der Donington Holdings bekannt. Walker gilt als anerkannter Fachmann im Aufbau und Betrieb von Sportstätten. Unter anderem war er an der Umgestaltung des Wembley-Stadions beteiligt, aber auch zu früheren Zeiten an den Rennstrecken in Brands Hatch und Donington aktiv. Angeblich wird Walker auf Druck von Investoren installiert, die Gillett allein für zu schwach halten."Seine Erfahrung und seine Kenntnisse im Management von Sportstätten und Sportverbänden werden von unschätzbarem Wert für uns sein", freut sich Gillett über den Neuzugang. "Seine Verpflichtung ist die erste aus einer ganze Reihe von neuen Zugängen, die wir hoffentlich in den kommenden Wochen verkünden können." Gillett setzt auf die Wirkung des in Großbritannien prominenten Namens Rodney Walker und will damit seine Bemühungen um den Grand Prix unterstreichen.

Das Problem: Walker tritt erst dann den Vorsitz der Donington Holdings an, wenn deren Finanzierung steht - was bislang aber nicht der Fall ist. Walker ist zurzeit noch Chef des Snooker- und Billard-Verbandes in Großbritannien. "Ich freue mich, dass ich am Motorsport auf Weltklasseniveau teilhaben darf", so der 66-Jährige. "Wir arbeiten daran, dass Donington zur Heimat des britischen Grand Prix in den kommenden 17 Jahren wird."

Fotoquelle: xpb.cc

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