Die britischen Streckenposten sollen in Abu Dhabi für Sicherheit sorgen

Formel 1 2009

— 26.10.2009

Abu Dhabi: 350 Briten sichern die Strecke

Wenn die Formel 1 am kommenden Wochenende ihre Premiere in Abu Dhabi feiert, sorgen ehrenamtliche Streckenposten aus Großbritannien für Sicherheit

Mit dem Saisonfinale in Abu Dhabi betritt die Formel 1 am kommenden Wochenende Neuland. Der spektakuläre 5,5 Kilometer lange Rundkurs ist mit viel Liebe zum Detail geplant und gebaut worden. Die Organisatoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben nichts dem Zufall überlassen, viel Geld in die Hand genommen und anerkannte Fachleute ans Werk gelassen. Auch am Debütwochenende wird man auf Hilfe aus dem Ausland zurückgreifen.

Insgesamt 350 ehrenamtliche Streckenposten aus Großbritannien sollen am Formel-1-Wochenende für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf sorgen. Rund 125 Freiwillige sind schon zum vergangenen Wochenende nach Abu Dhabi gereist, um sich im Rahmen der dortigen GP2-Tests mit den Begebenheiten vertraut zu machen. Weitere 225 Fachleute treffen am Dienstag im Emirat ein.

In Fachkreisen gelten die britischen Streckenposten als die besten der Welt, da sie durch rund 5.000 Rennveranstaltungen pro Jahr im ständigen Training sind. Der British Automobile Racing Club (BARC) hatte sich schon vor vielen Wochen auf die Suche nach Freiwilligen für den Abu-Dhabi-Einsatz gemacht. Die Resonanz war überwältigend: Über 1.000 Interessenten meldeten sich. "Wir haben alle kontaktiert, die wir in unserer Datenbank haben", erklärt BARC-Manager Ian Watson gegenüber 'Pitpass'. "Leider sind natürlich einige nun enttäuscht, weil wir ihnen Absagen erteilen mussten."

"Dass unsere Fachleute angefragt wurden, unterstreicht einmal mehr, welch guten Ruf die Streckensicherung in Großbritannien genießt", sagt Watson, der den glücklichen 350 Freiwilligen die Übernahme von Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung zusagte. Die britischen Helfer werden an wichtigen Punkten der neuen Strecke leitende Funktionen in den Bereichen Sicherheit und Fahrzeugbergung übernehmen. Auch die Rennleitung wird von britischen Fachleuten beraten.

Fotoquelle: xpb.cc

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