Berger freut sich auf den Kampf zwischen Schumacher, Alonso und Hamilton

Formel 1 2010

— 02.01.2010

Berger: Alonso zum falschen Zeitpunkt bei Ferrari?

Gerhard Berger schreibt Ferrari zwar nicht ab, befürchtet aber Ferraris Rückschritt in längst vergessene Jahre der Mittelmäßigkeit

Noch ist es zu früh, um sich ein objektives Urteil der Ära nach Jean Todt, Ross Brawn und Rory Byrne zu machen, doch bislang sah es nicht danach aus, als könnte der italienische Traditionsrennstall nach dem Weggang seiner Erfolgsgaranten nahtlos an deren Erfolge anknüpfen. Das sieht auch Gerhard Berger und spürt bei Ferrari einen Rückfall in die "Sünden der Vergangenheit".

Diese sind ihm Bestens bekannt, denn der Österreicher war gerade zu jener Zeit als Fahrer bei Ferrari, als der Rennstall eine der sportlich schwierigsten Phasen seiner Geschichte durchmachte und Chaos und Intrigen Maranello beherrschten. "Die letzte Saison hat gezeigt, dass Ferrari den Abgang der Schlüsselfiguren noch nicht gleichwertig ersetzt hat", erklärte Berger gegenüber 'Auto Motor und Sport'.

"Leute wie Jean Todt, Ross Brawn und Rory Byrne findest du nicht auf der Straße. Mir kommt es fast so vor, als kehrten die Sünden der Vergangenheit zurück. Aber ich kann mich täuschen. Es wäre toll, wenn Ferrari wieder vorne mitfährt. Dann gibt es einen Superkampf zwischen Alonso, Vettel, Schumacher und Hamilton." Für den spanischen Formel-1-Star Fernando Alonso könnte das aber zu einer schwierigen Aufgabe werden: "Alonso ist der Beste überhaupt, aber vielleicht ist er zum falschen Zeitpunkt zu Ferrari gekommen", meint Berger.

Fotoquelle: xpb.cc

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