Silverstone will in alten und neuen Glanz erstrahlen - Umbauten sind im Gange

Formel 1 2010

— 02.01.2010

Silverstone rüstet auf

In Silverstone wird umgebaut: Die Strecke soll ein neues Gesicht erhalten und den Regularien von FIA und FIM entsprechen

Ganz Großbritannien ist aus dem Häusschen: Zwei britische Champions in einem Team, welches noch dazu als Favorit für die Formel-1-Saison 2010 gilt. Kein Zweifel: Auf die Fans von der Insel wartet ein spannendes Jahr. In Silverstone hat man gegenwärtig alle Hände voll zu tun, um dem Trubel eine würdige Bühne zu bereiten, wenn Lewis Hamilton und Jenson Button zu ihrem Heimrennen antreten.

Im "Home of British Motorsport" wird fleissig gebaut - neben der Formel 1 erwartet man auch noch die MotoGP-Stars zum Stelldichein. Ein Streckenabschnitt soll ähnlich wie beim Nürburgring 2002 völlig neu gestaltet werden. Die Umbauten werden eine neue Frische nach Silverstone bringen, ist sich John Rhodes von der Architekturfirma Populous gegenüber 'Autosport' sicher.

"Der Strecke wird völlig neues Leben eingehaucht. Vielleicht wird sie das sein, was Silverstone einmal war, nämlich eine sehr, sehr schnelle Rennpiste", so Rhodes. "Es gibt noch einige Streckenabschnitte, die noch an die Regularien der FIM angepasst werden müssen, beispielsweise beim 'Club'." Club ist eine Schikanenpassage, welche an die Stowe-Kurve anbindet, wo Michael Schumacher anno 1999 seinen Beinbruch erlitten hatte.

"An manchen Stellen müssen wir die Barrieren ein wenig nach hinten rücken, gleichzeitig holen wir an anderen Stellen die Zuschauer näher an die Strecke heran." Natürlich dürfe man keine Prachtbauten wie in Abu Dhabi erwarten, dazu habe Silverstone ein finanziell zu mickriges Polster: "Es wäre verrückt, zu denken, dass Silverstone jemals ein so großes Investment erhält, wie Abu Dhabi. Es wäre natürlich toll, wenn das so wäre. Wir hatten so was aber nie zur Verfügung und haben so was auch nie ins Auge gefasst."

Im Frühjahr wird entschieden, ob der neue Streckenabschnitt 2010 nur die MotoGP im wahrsten Sinne des Wortes über sich ergehen lassen wird, oder ob auch die Formel 1 diesen befahren wird. Noch steht diese Entscheidung nicht fest: "Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht. Ich wäre überrascht, sollte das der Fall sein", gab Rhodes zu Protokoll.

Fotoquelle: Force India

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