Luca di Montezemolo ist nicht verstimmt über Michael Schumachers Weggang

Formel 1 2010

— 04.01.2010

Montezemolo: Keine Aufgaben mehr für Schumacher

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo konnte dem juckenden Gasfuß von Michael Schumacher keine adäquate Aufgabe entgegenstellen

Michael Schumacher in Silber - ein Anblick, an den man sich erst gewöhnen muss. Schließlich war der Kerpener mit Ferrari verbunden wie selten ein Fahrer zuvor. Doch jetzt fangen beide Seiten neu an und gehen in Frieden auseinander. Bei Ferrari war kein Platz mehr und so ist Luca di Montezemolo nicht böse darüber, dass sein einstiger Erfolgsgarant nun sein Glück woanders versucht.

"Wenn ich ihm etwas angeboten hätte und er hätte abgelehnt, wäre ich darüber sehr verstimmt", erklärte der Italiener. "Leider war ich aber nicht in der Lage, ihm ein Cockpit zu offerieren, insofern kann ich da nichts sagen." Dass der Kerpener ausgerechnet zum Rivalen Mercedes wechselt, spiele keine Rolle. Zumal Maranello auch Planungssicherheit brauche: "Michael hat gesagt, er wüsste bis Ende Dezember oder Anfang Januar nichts Endgültiges über den Zustand seines Nackens."

"Ich weiß nicht, welche Beziehung zwischen Mercedes und diesem Menschen namens Michael herrschen wird. Ich weiß nur, dass unser Michael einen sehr guten Job erfüllt hat, aber dieser hat sich zu Ende geneigt und es gab aktuell keine neuen Aufgaben mehr für ihn. Es gibt nichts, was unbedingt gleich entwickelt werden müsste, es war also kein großes Problem. Ich kann mich immer auf Felipe (Massa), Fernando Alonso, Luca Badoer und Marc Gené verlassen, die unsere Technologie gut kennen."

Fotoquelle: xpb.cc

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