Eddie Irvine, wie man ihn kennt: Mit vielen attraktiven Damen an seiner Seite

Formel 1 2010

— 05.01.2010

Irvine lästert: Button wird "ermordet" werden

Eddie Irvine ätzt über Jenson Buttons Entscheidung, neben Lewis Hamilton bei McLaren zu fahren und spekuliert auf eine satte Niederlage des Weltmeisters

Im Formel-1-Feld ist Eddie Irvine schon lange nicht mehr unterwegs, für ein flottes Zitat ist der nordirische Playboy aber noch allemal gut. Über das anstehende Duell zwischen Weltmeister Jenson Button und Ex-Champion Lewis Hamilton hat sich "Crazy Eddie" eine eindeutige Meinung gebildet, die er gegenüber 'ESPN' mit recht markanten Worten kundtut.

"Jenson hat sich in die Höhle des Löwen begeben, ein absoluter Irrsinn von ihm, das zu tun. Er glaubt, dass er seinen Stich wird machen können, das wird aber nicht der Fall sein. Ich glaube, er wird ermordet werden! Es war die schlechteste Entscheidung, die er hätte fällen können", so Irvine, der noch nie ein ausgesuchter Freund von diplomatischer Ausdrucksweise war.

Warum Button das gemachte Nest bei Mercedes verlässt, um sich mit dem britischen Shootingstar zu messen, kann sich der vierfache Sieger und Vizeweltmeister von 1999 nicht erklären. "Der einzige plausible Grund, der mir dazu einfällt, ist der, dass er nicht mit Rosberg bei Brawn bleiben wollte. Der wird zwar nicht ganz so hoch eingeschätzt, wie Lewis, er ist aber sehr schnell. Jenson glaubt, es wäre besser, von Lewis geschlagen zu werden, als von Nico."

Irvine: Button spielt nicht in Hamiltons Liga

Überhaupt scheint der Ex-Teamkollege von Michael Schumacher ziemlich wenig von dem neuen Weltmeister zu halten: "Rubens Barrichello hat Jenson in der zweiten Saisonhälfte 2009 ermordet." Und die Mordserie geht weiter: "Michael ist noch nie von irgendjemanden ermordet worden. Lewis kam 2007 erstmals in die Formel 1 und hat auf Anhieb den zweifachen Weltmeister Fernando Alonso geschlagen, das nenne ich Klasse."

"Schaut man sich dagegen Jensons Karriere an, stellt man fest: Er ist von Ralf Schumacher geschlagen worden, er ist von Giancarlo Fisichella geschlagen worden und so weiter. Es gab zu viele Rennen, wo er keine anständige Leistung abgeliefert hat, als dass man sagen könnte, dass er sich mit diesen Kerlen auf Augenhöhe bewegt."

Irvine selbst war auch einst auf dem Sprung zum Formel-1-Titel, als er 1999 nach Schumachers Beinbruch unerwartet zur Nummer eins bei Ferrari gehievt worden war. Den Titel verschenkte der Nordire aber in Suzuka an den Finnen Mika Häkkinen. Mit Hochspannung erwartet der Ex-Jaguar-Pilot das Aufeinandertreffen zwischen Lewis Hamilton und Michael Schumacher.

"Beim Duell Lewis gegen Michael wird Lewis nicht einen Millimeter nachgeben, es wird faszinierend sein, zu sehen, was passiert. Es wird mit Sicherheit eine aufregende Saison", so Irvine, der den deutschen Rückkehrer und besonders dessen Stärken sowie dessen unbedingten Siegeswillen noch bestens aus gemeinsamen Ferrari-Tagen kennt.

Fotoquelle: xpb.cc

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