Ken Anderson und Peter Windsor verteidigen ihr Projekt: US F1 wird starten

Formel 1 2010

— 08.01.2010

Windsor: Weshalb ständig Präsenz zeigen?

US F1-Sportdirektor Peter Windsor kann nicht nachvollziehen, warum seinem Rennstall nachgesagt wird, kein ernsthaftes Formel-1-Team zu sein

In knapp zwei Monaten beginnt in Bahrain die neue Formel-1-Saison - und spätestens dann will US F1 seine Kritiker verstummen lassen. Der US-amerikanische Rennstall um Teamchef Ken Anderson und Sportdirektor Peter Windsor will sein Fahrzeug noch im Februar erstmals testen und dementiert die immer wieder aufkeimenden Gerüchte, wonach das Formel-1-Projekt zum Scheitern verurteilt ist.

Man würde keineswegs die Hände in den Schoß legen, sondern vielmehr im Hintergrund am weiteren Aufbau des Teams arbeiten, erklärt Windsor gegenüber 'Formula1.com'. "Ich würde sagen, wir haben in den vergangenen Monaten einfach zurückhaltend agiert. Dafür gibt es aber auch gute Gründe", sagt der britische Journalist - US F1 will einfach nur einen Schritt nach dem anderen machen.

So habe bis August überhaupt keine Notwendigkeit bestanden, sich in den Medien zu tummeln, meint Windsor - schließlich sei man bis zur Unterzeichnung des neuen Concorde Agreements noch überhaupt kein offizielles Formel-1-Team gewesen. "Erst ab diesem Zeitpunkt konnten wir uns so richtig ins Zeug legen, in unsere Fabrik einziehen und sie zu einer fantastischen Werkstatt ausbauen."

"Vorher gab es nicht wirklich viel zu sagen", so Windsor. Nun sei die Teambasis in den Vereinigten Staaten allerdings vollkommen einsatzfähig und "beinhaltet eine Ausrüstung im Wert von einigen Millionen Dollar", wie Windsor weiter erläutert. "Es bestand keine Notwendigkeit, den Leuten immer wieder auf die Nase zu binden, was wir gerade taten", gibt der US F1-Sportdirektor zu Protokoll.

"Wenn du ein Haus baust, dann lädst du deine Freunde ja auch nicht jedes Mal ein, wenn du einen Ziegelstein in die Wand einsetzt. Du wartest doch zumindest, bis das Wohnzimmer fertig ist oder das Haus komplett steht. Erst dann schmeißt du eine Einweihungsparty. Es verwirrt mich regelrecht, dass die Leute ständig Updates erwarten, wo wir doch noch damit beschäftigt sind, alles zusammenzufügen."

Und langsam aber sicher entsteht in Charlotte ein stimmiges Gesamtbild: "Im Augenblick geben wir allesamt Vollgas und leisten 72 Arbeitsstunden pro Woche", beschreibt Windsor die Vorgänge in seinem Team. "Bei uns sind rund 80 Personen auf Vollzeitbasis beschäftigt und wir erwarten, dass das Rennteam in Kürze zu uns stößt", erklärt Windsor und fügt an: "Wir liegen perfekt im Zeitplan."

Fotoquelle: Dieter Rencken

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