Ausnahmsweise mal nicht grau-blau: Sebastian Vettels Helm beim Heimrennen

Formel 1 2010

— 09.01.2010

Öfter mal was Neues: Vettel und seine Schutzhelme

Sebastian Vettel trat 2009 bei fast jeden Grand Prix mit einem neuen Helmdesign an - Wir blicken auf einige Modelle zurück

Sie dienen als Schutz, Markenzeichen und gelegentlich auch als Glücksbringer. Gemeint sind die Helme der Rennfahrer, zu denen viele Formel-1-Piloten während ihrer Karriere ein ganz besonderes Verhältnis pflegen. Unvergessen ist zum Beispiel Ayrton Senna leuchtend gelber Kopfschutz, der mit je einem grünen und blauen Streifen die Nationalfarben Brasiliens zitierte. Oder auch das dunkelblaue-weiße Helmdesign Graham Hills, das die Farben des Londoner Ruderklubs aufgriff und später auch von Sohn Damon verwendet wurde.

Diese Liste ließe sich beinahe endlos fortsetzen, eines haben die Mehrheit aller Piloten gemein: sie änderten das Design ihrer Helme nur äußerst selten - wenn überhaupt. Sebastian Vettel geht diesbezüglich den umgekehrten Weg und taucht bei fast jedem Rennen mit einem neuen Kopfschutz auf. Allein in der vergangenen Saison trat der Red-Bull-Pilot mit mehr als zehn verschiedenen Helmdesigns an.

Zu Beginn des vergangenen Jahres war Vettel zumeist mit dem so genannten "Disko-Helm" unterwegs. Das Besondere daran: Die Multicolor-Lackierung bewirkte, dass der Kopfschutz je nach Blick- und Lichtrichtung gelb, rot oder violett erstrahlte. In Monaco trat Vettel mit einer weiteren Kreation an, die optisch an eine Diskokugel erinnerte und gleichzeitig eine Roulette-Schüssel zeigte. Auf dieser fällt die Kugel genau so, wie es sich Vettel gewünscht hatte: auf die 15, seine Startnummer 2009.

Auffallend anders war auch der Helm, den Vettel sowohl auf dem Nürburgring als auch beim Stadtrennen von Valencia trug. Statt des üblichen grau-blauen Schemas, das den Farben des Hauptsponsors entspricht, dominierte ein weiß-graues Design, welches durch chrome- und goldfarbene Linien ergänzt wurde. Zudem befanden sich Bilder des Grand Prix von China - dem ersten Rennen, das Red-Bull-Racing gewinnen konnte - auf der Oberseite.

Technisch anspruchsvoll war auch der "Black-Flower-Helm", mit dem Vettel das Rennen in Silverstone gewann. Die vornehmlich matte Lackierung trug zu einer Reduzierung des Lackgewichts auf unter 30 Gramm bei. Die selbe Technik wurde übrigens auch für weitere Designs im Verlauf der Saison benutzt, wie zum Beispiel in Budapest, als Vettels Helm mattschwarz daherkam.

Fotoquelle: xpb.cc

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