Michael Schumacher wird auch am Mittwoch und Donnerstag testen

Formel 1 2010

— 13.01.2010

Schumacher: "Jeder Meter ist hilfreich"

Michael Schumacher bilanziert seinen ersten Testtag im GP2-Auto: Regen in Jerez, Sensoren aktiviert, Techniker beschnuppert

Während die Konkurrenten auf den Teststart Anfang Februar warten, drehte Michael Schumacher in Vorbereitung auf sein Comeback im Mercedes am Dienstag bereits 51 Runden in Jerez - allerdings in einem GP2-Auto. "Generell ein positives Gefühl", beschreibt der Kerpener seine Rückkehr ins Cockpit. Er habe sich auf Anhieb wohlgefühlt, alle seine Sensoren seien wieder aktiviert.

Der Regen in Jerez sorgte am ersten von drei Testtagen für langsame Rundenzeiten und geringe Fliehkräfte im 600 PS starken Formelfahrzeug. Dennoch sei der Tag alles andere als nutzlos gewesen, so Schumacher: "Man kann feststellen, ob der Sitz passt. Das ist die gleiche Sitzschale, wie sie in zwei Wochen in meinem Auto sein wird. Jeder Meter ist hilfreich."

Bereits am frühen Vormittag war der Rekordweltmeister auf erste Installationsrunden gegangen. "Die ersten Meter waren transparent, würde ich mal sagen. Ich hatte keine Probleme, habe mich sofort wohlgefühlt", beschreibt der Superstar, der 2010 mit Mercedes zurückkehrt. "Natürlich ist ein GP2-Auto kleiner dimensioniert als ein Formel-1-Wagen, aber es gibt generelle Verhaltensweisen, die ähnlich sind."

"Es geht darum, möglichst viele Kilometer zu fahren", sagt Schumacher, der seine künftigen Fahrzeugtechniker Peter Bonnington und Andrew Shovlin an seiner Seite hatte. "Es geht auch darum, leichte Abstimmungsarbeiten zu machen. Für die Ingenieure ist es wichtig, auch mich kennenzulernen. Sie müssen wissen, wie ich auf Veränderungen reagiere, wie ich kommuniziere und wie gewisse Probleme darstelle. Davon können sich meine Jungs jetzt schon ein Bild machen."

Die Bilder und Videos von Schumachers erstem Testtag zeigen einen entspannten 41-Jährigen Piloten, der sichtlich vergnügt endlich wieder Runden drehen darf. Der knallrote Helm ist nach Angaben der 'BILD' nur ein Übergangsmodell und kurzfristig mit einem Mercedes-Stern beklebt worden. Hersteller Schuberth arbeite bereits an einem neuen Prototypen für Schumacher, der dann auch eine andere Farbe bekommen soll.

Körperlich habe er sich pudelwohl gefühlt. "Probleme sind nicht zu erwarten", sagt der Kerpener optimistisch. Er schränkt allerdings ein: "Es wird eine Eingewöhnungsphase geben, wenn ich Anfang Februar im richtigen Auto sitze, was die Nackenmuskulatur angeht. Ich habe es auch in der Vergangenheit nie geschafft, die Muskulatur so zu trainieren, sodass ich gar nichts spüre. Ein kleiner Muskelkater ist immer dabei. Das ist völlig normal."


Fotoquelle: GP2 Series

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