Sebastian Vettel wird auch 2010 wieder einen Renault-Motor im Heck haben

Formel 1 2010

— 19.01.2010

Neue Runde der Motorenentwicklung?

Laut Red-Bull-Teamchef Christian Horner könnte es schon bald eine neue Chance zur Leistungsanpassung der Motoren geben

Die Fachleute sind sich einig: 2009 war der Mercedes-Motor allen anderen Triebwerken der Formel 1 überlegen. Das Aggregat aus dem Werk in Brixworth gilt als leistungsstark und effizient. Daher gehen Mercedes und die Partnerteams McLaren und Force India womöglich mit einem Vorteil in die neue Saison. Die Teamvereinigung FOTA macht sich allerdings derzeit für eine neue Angleichung der Triebwerke stark.

"Es gibt Leistungsunterschiede bei den Motoren. Das ist die Kehrseite der eingefrorenen Triebwerksentwicklung", erklärt Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber 'crash.net'. "Hoffentlich können wir das Thema bis zum Start in die Saison noch angehen. Die Arbeitsgruppe Motoren der FOTA und die FIA schauen sich das im Moment genauer an", sagt der Brite, dessen Team gern auf Mercedes umgestiegen wäre, jedoch am Veto von McLaren und Brawn scheiterte.

Red Bull wird auch 2010 von Renault-Motoren angeschoben. Angesichts der angeblich verbrauchseffizienten französischen Triebwerke muss dies kein Nachteil sein. "Wir haben in den vergangenen drei Jahren unglaublich viel Unterstützung von Renault bekommen", lobt Horner. "Solche Erfolge erzielst du ohne starken Motorenpartner nicht. Als die Motoren knapp wurden, hat Renault reagiert und alle Vorgaben erreicht, ohne Leistungseinbußen in der zweiten Saisonhälfte hinnehmen zu müssen."

Fotoquelle: xpb.cc

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