Jenson Button kommt als amtierender Champion zu seinem neuen Team

Formel 1 2010

— 20.01.2010

Button: Über Teamwork zum Erfolg

Weltmeister Jenson Button legt bei seiner Ankunft bei McLaren-Mercedes größten Wert auf enge Zusammenarbeit: Brawn-Erfolg als gutes Beispiel

Jenson Button wird am heutigen Mittwoch erstmals im Hightech-Zentrum von McLaren-Mercedes in Woking auf seinen neuen Teamkollegen Lewis Hamilton treffen. Viele Fans und Fachleute sind auf das Duell der britischen Champions beim britischen Topteam sehr gespannt. Ob die Chemie zwischen den beiden Piloten stimmen wird? Wer wird sich im Duell auf der Strecke durchsetzen? Der amtierende Weltmeister vermeidet vor den ersten Rennen jeglichen Zwist.

Button legt keinesfalls eine "Hoppla, hier komme ich"-Mentalität an den Tag. Vielmehr ist der 30-Jährige darauf bedacht, seinem Teamgefährten Respekt zu zollen und immer wieder auf die Wichtigkeit der gemeinsamen Arbeit hinzuweisen. "Wir müssen zusammenarbeiten, um überhaupt um den Titel fahren zu können", stellt Button noch einmal in der 'BBC' klar. "So werden wir es auch machen."

Der amtierende Weltmeister nannte das vergangene Jahr bei Brawn als bestes Beispiel für erfolgreiches Teamwork. "Ich hätte den Titel niemals ohne Rubens Barrichello holen können", lobt der britische Sunnyboy. "Wir haben gemeinsam das Auto entwickelt, haben Verbesserungen vorangetrieben, haben als Team zusammengearbeitet. Was dabei herauskam, konnte man am Ende des Jahres sehen. Lewis versteht, was ich damit meine."

"Wir haben eine enge Beziehung und arbeiten in die gleiche Richtung", meint Button. "Im vergangenen Jahr standen wir nie gemeinsam auf dem Podium. Ich hoffe sehr, dass sich das in diesem Jahr ändert. Ich werde in den kommenden Wochen viel Zeit mit Lewis verbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm", streute der Neuzugang seinem Teamkollegen Rosen. "Mit unserer Erfahrung werden wir das Team voranbringen."

Obwohl Pedro de la Rosa einen Vertrag als Stammpilot bei Sauber unterschrieben hat, soll der Spanier als langjähriger Testpilot die ersten Kilometer mit dem neuen MP4-25 fahren. Zumindest hat man bisher von McLaren keinen veränderten Testplan gehört. "Für mich wird es sicherlich sehr emotional, wenn ich in Valencia zum zweiten mal in einen McLaren klettere", sagt Button, der bereits 1999 als junger Nachwuchsmann einen Test für das Team aus Woking absolvieren durfte.

"Bei diesem Mal steige ich in einen McLaren mit der Startnummer eins. Es wird meine Eins sein und nicht die von Mika Häkkinen. Das wird ein ganz besonderer Tag in meinem Leben und in meiner Karriere", freut sich Button auf sein neues Cockpit. Auch auf Duelle mit Michael Schumacher ist der Brite heiß. "Man kann Ross Brawn zu diesem Coup nur gratulieren. Niemand sonst hätte das geschafft. Ich freue mich auf Duelle mit Michael und erwarte eine spannende Saison in der Formel 1."

Fotoquelle: Brawn

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