Die Lotus-Fabrik in Hingham stellt eine solide Basis für das neue Team dar

Formel 1 2010

— 21.01.2010

Trulli: "Lotus hat nicht Toyotas Potenzial"

Jarno Trulli ist von den Lotus-Anlagen angenehm überrascht, gibt sich für die Premierensaison aber dennoch keinen utopischen Erwartungen hin

Bei einem Besuch in der Lotus-Fabrik in Hingham konnte sich Jarno Trulli diese Woche erstmals ein genaues Bild von den technischen Möglichkeiten seines neuen Arbeitgebers machen. Dabei bestätigte sich sein Verdacht, dass es sich bei dem neuen Team um ein Projekt handelt, von dem man zunächst nicht allzu viel erwarten darf.

"Lotus ist kleiner und könnte daher effizienter sein, aber es besteht kein Zweifel daran, dass es nicht Toyotas Potenzial besitzt", wird der Italiener von der 'Gazzetta dello Sport' zitiert. "Wir geben uns keinen Illusionen hin: Wir stellen uns auf eine durchschnittliche Saison ein, in der wir dann und wann punkten wollen. Das erste Ziel ist, einem Formel-1-Team namens Lotus Ehre zu erweisen. Es ist aber ein Drei- bis Fünfjahresprojekt."

Von den vier neuen Rennställen wird Lotus Experten zufolge zwar am höchsten gehandelt, doch trotz der gesunden Basis mit einem etablierten Chefdesigner wie Mike Gascoyne, der Unterstützung der malaysischen Regierung und dem Know-how des Automobilherstellers Proton wird die Formel 1 für das malaysische Nationalteam mit Sitz in Großbritannien kein Selbstläufer. Die Voraussetzungen sind aber nicht schlecht.

"Die Fabrik ist ziemlich neu, wirkt auf mich sehr modern", berichtet Trulli, der von Toyota ganz andere Maßstäbe gewohnt ist. "Früher haben sie dort die MGs für Le Mans gebaut. Wir haben alles, sogar eine Produktionsanlage für Kohlefaser. Außerdem steht uns ein hervorragender Windkanal zur Verfügung, den ich am Montag gesehen habe. Für ein neues Team sind wir besser aufgestellt, als ich es angenommen hatte!"

Fotoquelle: xpb.cc

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