Valentino Rossi hatte im Cockpit des F2008 ziemlich viel Spaß

Formel 1 2010

— 22.01.2010

Rossi gab "alles für so eine Rundenzeit"

Valentino Rossi packte bei seinem Test im F2008 richtig der Ehrgeiz - Bei Spekulationen, er wolle doch noch in die Formel 1 wechseln, winkt er jedoch ab

Valentino Rossi nutzte seine Zeit im Ferrari F2008 voll aus: An seinen beiden Formel-1-Testtagen in Barcelona spulte der Motorradstar mehr als 600 Kilometer ab. Zwar wurde Rossi zeitweise vom Regen ausgebremst, doch in der vorletzten Runde gelang es dem "Doktor" noch, eine Zeit von 1:21.900 Minuten in den Asphalt zu brennen - eine Rundenzeit, die Rossi strahlen ließ.

"Wir sind in der letzten Dreiviertelstunde richtig auf Zeitenjagd gegangen, mit wenig Benzin und frischen Reifen. Ich hätte alles gegeben, um so eine Rundenzeit zu holen", berichtet Rossi. Der Italiener hatte diesmal auch noch mehr Spaß als bei seinem letzten Test im November 2008 in Mugello: "Hier macht es mehr Spaß, weil es ein bisschen einfacher ist. In Mugello muss man sich mehr anstrengen. Aber die Strecke ist wirklich wunderbar - mit Motorrädern und mit Autos. Wobei ich sagen muss, dass Kurve zehn ein bisschen eng ist und man viel später bremsen muss."

"Ich möchte Ferrari, aber vor allem Stefano Domenicali und Luca di Montezemolo für dieses Geschenk danken", fügt Rossi an. Und auch das Team war voll des Lobes für den prominenten Gast. So bilanziert Luca Baldisseri: "Wir haben verschiedene Setups ausprobiert und er hat sich schnell gesteigert. Das bedeutet, dass der Fahrer sehr schnell lernt und das Potenzial hat, sich zu steigern."

Natürlich tauchen mit Rossis neuem Formel-1-Test wieder die Spekulationen auf, der "Doktor" könne vielleicht doch noch von der MotoGP in die Formel 1 wechseln. Doch Rossi winkt ab. "Bis ich in die Formel 1 kommen könnte, wäre ich zu alt. Es gibt dort wunderbare Fahrer. Ich fühle mich in meiner Welt wohl, und das sind die Motorräder", betont er gegenüber 'El Periodico'. Der Test sei "einfach eine Abwechslung und ein bisschen Spaß."

Und da spiele auch keine Rolle, dass Ferrari ein drittes Auto für ihn einsetzen könnte, wenn das Reglement es zulässt. "Diese Idee ist witzig, aber nicht machbar", so Rossi gegenber 'AS'. "Morgen bin ich wieder ein MotoGP-Fahrer."

Fotoquelle: Ferrari

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