Gerhard Berger ist schon gespannt auf das Comeback von Michael Schumacher

Formel 1 2010

— 22.01.2010

Berger macht sich Sorgen um Rosberg

Gerhard Berger ist davon überzeugt, dass Michael Schumacher ein starkes Comeback geben wird, und glaubt, dass Nico Rosberg aufpassen muss

Laut Norbert Haug war es schon immer Nico Rosbergs Traum, sich in einem Silberpfeil-Werksteam mit Michael Schumacher zu messen. Doch der siebenfache Weltmeister hat eine Reputation dafür, einen Rennstall perfekt um sich scharen zu können, was nach Meinung zahlreicher Experten dazu führen könnte, dass der junge Rosberg an dieser Konstellation zerbrechen wird.

Auch Ex-Formel-1-Pilot und -Teamchef Gerhard Berger sieht Schumacher bei Mercedes in der Favoritenrolle: "Wenn sich Nico in seinem Windschatten halten kann, hat er schon viel erreicht", so der Österreicher gegenüber 'auto motor und sport'. "Bei gleichem Speed wird ihn Michael mit seiner Erfahrung und seinem politischen Geschick schlagen. Michael weiß, wie man ein Team auf sich ausrichtet. Und er wird mit seinem alten Partner Ross Brawn wieder eine Allianz bilden."

Daran, dass Schumacher ("Warum sollte er schlechter sein als zuvor?") mit dem Comeback seinen guten Ruf aufs Spiel setzen könnte, glaubt Berger nicht: "Michael ist siebenfacher Weltmeister. Das kann man ihm nicht streitig machen. Selbst wenn er verliert, wird man ihm das nachsehen. Ich glaube nicht, dass ihm irgendjemand um die Ohren fährt. Ich glaube viel eher, dass die anderen aufpassen müssen!"

Berger traut seinem früheren Kontrahenten, auf den er Mitte der 1990er-Jahre während seiner aktiven Zeit nicht allzu gut zu sprechen war, auch nach drei Jahren Pause starke Leistungen zu. Mit 41 ist Schumacher zwar der mit Abstand älteste Pilot im 2010er-Starterfeld, doch das macht ihn nicht automatisch zum "alten Eisen". Vielmehr gibt der Ex-Toro-Rosso-Teilhaber zu, dass ihn ein Comeback auch selbst gereizt hätte.

"Ich hätte es auch getan, wenn ich die Möglichkeiten gehabt hätte. Es gibt nichts Schöneres, als ein Formel-1-Auto am Limit zu bewegen", gesteht er. "Bei mir kam ein Comeback nicht mehr in Frage, weil ich körperlich ausgebrannt war. Ich war in den letzten Jahren meiner Karriere oft krank, konnte deshalb nicht voll trainieren, und meine Nerven waren nicht mehr so strapazierfähig. Schumacher dagegen hat seinen Körper immer mit Hingabe gepflegt."

Fotoquelle: xpb.cc

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