Bald im Neuwagen: Gary Paffett durfte auch im Dezember Testrunden drehen

Formel 1 2010

— 25.01.2010

McLaren: Werden die hohen Ziele erreicht?

Nach der Pleite zum Saisonauftakt 2009 hat sich McLaren-Mercedes bei der Entwicklung des neuen MP4-25 hohe Ziele gesteckt: Ein weltmeisterliches Auto?

Während Mercedes in Suttgart vor rund 800 Gästen eine neue Ära der Silberpfeile einläutete, wurde beim Partnerteam McLaren in Woking eifrig an den letzten Details des neuen MP4-25 gearbeitet. Die bisherigen Silberpfeile werden voraussichtlich in Zeiten des reinrassigen Mercedes-Werksteams nicht mehr Silber sein. Welche Farbe der neue Bolide von Champion Jenson Button und Lewis Hamilton haben wird, soll auf der McLaren-Präsentation in der Firmenzentrale von Sponsor Vodafone am Freitag deutlich werden.

Die "britische Nationalmannschaft" geht entschlossen in das neue Jahr. Nachdem man sich 2009 beim Bau des Formel-1-Autos verkalkuliert hatte und lange Zeit weit hinten zu finden war, will man 2010 sofort bei der Musik sein. "Wir haben uns bei der Entwicklung des MP4-25 sehr hohe Ziele gesteckt", erklärt Teamchef Martin Whitmarsh. Er fügt an: "Ich bin sehr glücklich, wie unsere Ingenieure und Designer dieses Projekt umgesetzt haben."

"Die neuen Regeln haben natürlich Einfluss auf das Erscheinungsbild des neuen Boliden", sagt der Teamboss mit Blick auf den vergrößerten Benzintank, der ein längeres Fahrzeug und einen leicht vergrößerten Radstand erfordert. "Wir sind über einige neue Detaillösungen sehr glücklich. Außerdem sind wir - auch vor dem Hintergrund der letztjährigen Erfahrungen - optimistisch, dass wir den Schwung der zweiten Saisonhälfte mitnehmen und Lewis und Jenson ein tolles Auto hinstellen können."

McLaren-Mercedes wird am ersten Test Anfang Februar in Valencia teilnehmen. Nachdem der langjährige Testpilot Pedro de la Rosa zu Sauber abgewandert ist, soll nun DTM-Pilot Gary Paffett den Shakedown absolvieren, bevor die Topstars Button und Hamilton fahren dürfen. "Wir werden zu einem späteren Test einige Neuteile an den Wagen bringen. Erst dann wird es das Auto sein, welches auch beim Saisonstart in Bahrain startet", erklärt Whitmarsh die weitere Marschroute.

Die Kombination der beiden britischen Champions im britischen Team verspricht viel Spannung, aber auch möglichen teaminternen Zündstoff. "Ich bin davon überzeugt, dass die beiden sehr gut klarkommen werden", sagt der Teamchef. Optimistisch fügt er hinzu: "Die beiden Jungs sind nicht allein deswegen Weltmeister geworden, weil sie ein Auto am Limit bewegen können. Sie können auch sehr gut ein Team leiten und Leute um sich scharen. Diese Fähigkeiten sollen uns einen Vorsprung vor anderen Teams verschaffen."

Fotoquelle: xpb.cc

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