Für de la Rosa, gegen Fisichella und Heidfeld: Peter Sauber nennt die Gründe

Formel 1 2010

— 26.01.2010

Gegen Fisichella: Sauber wollte Unabhängigkeit

Teamchef Peter Sauber erklärt seine Entscheidung für Pedro de la Rosa und gegen Giancarlo Fisichella - Auch Nick Heidfeld hatte keine Chance

Mit der Verpflichtung von Pedro de la Rosa hat Teamchef Peter Sauber für eine Überraschung gesorgt. Der Schweizer hatte sich vor wenigen Tagen für den Spanier und gegen Kandidaten wie Nick Heidfeld und Giancarlo Fisichella entschieden. Der langjährige McLaren-Mercedes-Testpilot konnte damit nach langer Zeit endlich wieder ein Renncockpit ergattern, die Konkurrenten um den begehrten Platz schauen in die Röhre.

Dabei war zuletzt immer wieder Fisichella als großer Favorit auf das Sauber-Cockpit gehandelt worden. Der Italiener steht bei Ferrari als Test- und Ersatzpilot unter Vertrag, die Verbindung zum Ferrari-Kunden Sauber diente als Argument. "Wir wären zwar kein B-Team geworden, aber eine gewisse Abhängigkeit ist trotzdem da. Wenn einer der beiden Stammfahrer ausfällt, würde Fisichella wieder im Ferrari sitzen. Das wäre für uns sehr schlecht gewesen", erklärt Peter Sauber in der 'Motorsport aktuell'.

Auch Nick Heidfeld hatte Hoffnung, bei seinem früheren Arbeitgeber unterkommen zu können, nachdem sein Traum vom Stammcockpit bei Mercedes geplatzt war. "Nick wäre gerne für uns gefahren", sagt Sauber. Er fügt hinzu: "Unser Verhältnis ist in keiner Weise getrübt. Er ist sieben Jahre bei uns gefahren. Ich wollte einen Neuanfang machen, ein Zeichen setzen. Das hätte mit Nick nicht geklappt." Heidfeld soll stattdessen nun schon bald als Testpilot von Mercedes offiziell vorgestellt werden.

"Dass die Entscheidung zugunsten von de la Rosa ausgefallen ist, ist zum Teil eine Bauchentscheidung. Ich war schon früher mit ihm in Kontakt", meint der schweizerische Teamboss, der den Rennstallt nach dem Ausstieg von BMW wieder zurückgekauft hat. Neben dem erfahrenen Spanier wird 2010 der junge Kamui Kobayashi seine erste volle Saison bestreiten. Der Japaner hatte Ende der vergangenen Saison als Ersatzmann für den verletzten Timo Glock bei Toyota überzeugt.

Fotoquelle: xpb.cc

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