José María López war bereits 2006 Testfahrer bei Renault

Formel 1 2010

— 27.01.2010

López hatte die Formel 1 für sich bereits abgeschrieben

José María López freut sich auf seinen Formel-1-Einstieg mit US F1 - Juan Manuel Fangio, Ayrton Senna und Michael Schumacher als Vorbilder

Rund um das Projekt des neuen US-F1-Teams ranken sich viele Fragezeichen. Wer wird für das Team fahren? Wann findet die erste Testfahrt statt? Wird das Team überhaupt in Bahrain in der Startaufstellung stehen oder scheitert das Projekt noch vor dem Saisonstart? Eine Frage ist seit dieser Woche immerhin beantwortet: José María López wurde als erster Fahrer des Teams verpflichtet.

Der Argentinier hat sein Engagement angeblich den Sponsorengeldern zu verdanken, die er ins Team bringt. Der ehemalige Renault-Testfahrer, der 2007 mangels sportlicher Perspektiven wieder nach Südamerika zurückgekehrt war, galt in letzter auch nicht unbedingt als erster Anwärter auf ein Formel-1-Cockpit. Dessen war sich López selbst bewusst. "Vor drei Jahren, als ich aus Europa zurückkam, konnte ich mir nicht vorstellen, so eine Möglichkeit noch einmal zu bekommen", so López gegenüber 'Reuters'.

Doch nun hat López einen Einjahresvertrag als Stammfahrer in der Tasche, mit der Option auf Verlängerung. Wer sein Teamkollege bei US F1 sein wird, weiß er aber noch nicht. Ebenso wenig vermag er das Potenzial der neuen Mannschaft einzuschätzen. "Das ist sehr schwierig, denn da kommen so viele neue Dinge zusammen: neue Fahrer und ein neues Team, das bei Null anfängt."

"Wir müssen Geduld haben und den Leuten vertrauen, die am Auto arbeiten", fährt López fort. "Stand heute ist es unser Ziel, vor allen anderen neuen Teams zu sein." Er selbst versuche ruhig zu bleiben. Er sei sich der großen Verantwortung bewusst, die man besitze, wenn man in einem Formel-1-Wagen sitze.

Kein Wunder, denn López hat drei große Vorbilder. Juan Manuel Fangio, Ayrton Senna und Michael Schumacher. "Als Kind wollte ich immer den Leuten nacheifern, die herausragten. Fangio war einer der Besten. Mich hat seine Art sich auszudrücken immer beeindruckt. Senna war als Brasilianer uns Argentiniern auch sehr nah. Schumacher prägte die letzte Ära. Man guckt sich von all diesen Fahrern etwas ab."

Fotoquelle: xpb.cc

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