Valentino Rossi ist in den Augen von Ferrari ein potenzieller Weltmeister

Formel 1 2010

— 28.01.2010

Drittes Auto für Ferrari weiterhin ein Thema

Luca di Montezemolo würde US F1 und Co. gerne einen Ferrari zur Verfügung stellen und macht dem "potenziellen Champion" Valentino Rossi ein Angebot

Es ist kein Geheimnis, dass Luca di Montezemolo seit langer Zeit ein drittes Auto fordert. Damit hätte der Ferrari-Präsident Michael Schumacher "nie an Mercedes verloren", wie er selbst sagt, oder zumindest Valentino Rossi ernsthaft als Formel-1-Kandidaten in Betracht ziehen können. Doch solange keine Regeländerung verabschiedet wird, bleibt es bei zwei Autos pro Team.

"Ich habe über die Möglichkeit von dritten Autos gesprochen", so Montezemolo heute im Rahmen der Präsentation des neuen Ferrari F10 in Maranello, "aber ich habe nie gesagt, dass Ferrari unbedingt drei Autos haben muss. Wir sind darauf nicht angewiesen. Außerdem sind mir die Bedenken der kleinen Teams bekannt." Die wehren sich bekanntlich gegen größere Teams, weil sie fürchten, dann in den Ergebnislisten noch weiter hinten zu landen.

Aber der Italiener hat nun eine neue Idee, mit der er den kleinen Teams nicht schaden, sondern sie im Gegenteil unterstützen will: "Ich wünsche mir, dass zusätzliche Autos zusätzliches Interesse wecken und potenzielle Neuzugänge anlocken. Das dritte Auto könnte auch jungen Fahrern helfen, denn es ist nicht richtig, dass sich ein junger Kerl, der noch nie testen durfte, mitten in der Saison ohne jede Testmöglichkeit in ein Grand-Prix-Auto setzen muss."

"Ich würde liebend gerne einem amerikanischen, deutschen oder australischen Team einen Ferrari geben. So würden sie auch weniger Geld ausgeben, als wenn sie ein eigenes Auto bauen müssen. Dann könnten sie ihren Ferrari einem Nachwuchstalent geben oder einem anderen Kandidaten mit Potenzial. Ich habe Domenicali beauftragt, daran zu arbeiten, dass Teams wie unseres ihre Autos den kleinen Teams geben können", schildert Montezemolo.

Im Zuge der Diskussionen um den Einsatz eines dritten Autos erneuert der Ferrari-Präsident sein Angebot an Motorrad-Superstar Rossi: "Er ist ein Freund und ein Champion aus der Emilia-Romagna, ein leidenschaftliches Fan der Formel 1 und von Motoren und ein potenzieller Formel-1-Champion. Wenn er 2011 zu uns kommen will und sich darauf bei Testfahrten vorbereiten darf, dann würden wir es machen, warum nicht?"

Fotoquelle: Ferrari

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