Formel 1 in arabischer Nacht - Abu Dhabi will dauerhaft das Finale beherbergen

Formel 1 2010

— 31.01.2010

Abu Dhabi will dauerhaft das Saisonfinale behalten

Die Streckenbosse des Yas Marina Circuit tun alles, um ihren aktuellen Platz im Streckenkalender zu behalten - Verbesserung der Show und touristische Aspekte

Nach 2009 wird auch 2010 am 14. November in Abu Dhabi das Saisonfinale ausgetragen werden. Die Veranstalter wollen ihren Grand Prix dauerhaft als letztes Rennen im Kalender etablieren. Kein Wunder, denn nicht selten wird der Weltmeister erst beim letzten Saisonlauf ermittelt. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, genießt zumindest das letzte Rennen immer hohe Beachtung, bevor die Winterpause eingeläutet wird und die rennfreie Zeit beginnt.

Aus diesem Grund tun die Bosse in Abu Dhabi alles, um sich diesen Termin langfristig zu sichern - Fans und Show können davon nur profitieren, erklärt Geschäftsführer Richard Cregan gegenüber 'Autosport'. Denn so könne man die Show noch mehr verbessern. "Es hat uns sehr geholfen, das letzte Rennen im Kalender zu sein. Auch wenn ein anderer Termin als das Saisonfinale ebenfalls in Ordnung gewesen wäre, bedeutet für uns das letzte Rennen, dass wir unsere Leistung maximieren und eine großartige Show abliefern können."

Cregan hat dabei auch den Tourismus im Auge, denn nicht wenige nutzen das Saisonfinale, um vor Ort nach dem Rennen ausgiebig auszuspannen - Fans wie Teams. "Ich denke, dass die Leute am Saisonende gerne hier her kommen, hier einige Tage Urlaub verbringen und die Vorzüge unseres Landes genießen. Wir haben auf jeden Fall vor, das Saisonfinale dauerhaft hier zu behalten."

"Es wird uns zusätzliche Stabilität verleihen", spricht Cregan die Planungssicherheit an und bezieht sich dabei auch auf das Wetter in der Region, die bekanntlich sehr niederschlagsarm ist. Das würde aber gleichzeitig bedeuten, dass spektakuläre, verregnete Titelthriller, wie etwa beispielsweise 2008 in Interlagos oder 1976 in Fuji, der Vergangenheit angehören würden.

Formel-1-Zar Bernie Ecclestone scheint für die arabischen Anliegen jedenfalls ein offenes Ohr zu haben: "Wir genießen große Unterstützung seitens der FIA, der FOM, den Medien und den Teams", führt Cregan aus. "Wir müssen sicherstellen, dass sie eine gleich gute oder sogar noch bessere Erfahrung machen, wenn sie dieses Jahr wieder zurückkehren."

2010 wartet noch ein spezielles Sahnebonbon auf die Streckenbesucher: "Wir werden auf jeden Fall unser Konzept mit Musikkonzerten und Familienunterhaltung fortführen, wie wir es bereits 2009 getan haben. Dazu wird die Ferrari World dieses Jahr zum Formel-1-Grand-Prix erstmals eröffnet werden. Wir möchten mindestens zehn Jahre lang ein Emirat im Formel-1-Kalender haben und wir glauben, dass wir das schaffen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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