Nico Rosberg durfte die ersten Runden im Mercedes MGP W01 drehen

Formel 1 2010

— 01.02.2010

Rosberg: Gutes Gefühl, aber Zurückhaltung

Nico Rosberg über seine ersten Eindrücke vom neuen Mercedes MGP W01: "Kann noch nicht sagen, ob es ein Siegerfahrzeug ist"

Die Formel 1 hat endlich Fahrt aufgenommen. Sieben Teams sind zum ersten Aufgalopp in Valencia erschienen. Mit besonderer Aufmerksamkeit wurde der Auftritt von Mercedes betrachtet, immerhin stellte das Team um Michael Schumacher und Nico Rosberg erst heute das neue Auto auf die Strecke. Nicht der Rekordweltmeister, sondern der junge Teamkollege durfte die ersten Runden im reinrassigen Silberpfeil drehen.

"Oftmals ist der erste Eindruck sehr wichtig, meistens sogar", sagt der gebürtige Wiesbadener nach seinen ersten 39 Runden im Mercedes MGP W01. Er habe sich durchaus wohlgefühlt im neuen Boliden. "Es fühlte sich gut an, aber es gab so viele neue Begleitumstände bei diesem Test, sodass ich jetzt noch nicht sagen kann, ob es ein Siegerfahrzeug ist oder nicht. Gefühlt ist es gut, aber ich kann es auf einer Leistungsskala nicht einordnen."

Nachdem Rosberg sich am Vormittag in 1:13,543 Minuten auf Platz drei einsortiert hat, berichtete er über die ersten Erfahrungen nach seinem Wechsel von Williams zu Mercedes: "Im Team fühle ich mich schon jetzt sehr wohl. Ich kenne viele Leute schon von früher. Mein Renningenieur Jock Clear war schon früher mal Techniker bei mir. Ich fühle mich sehr gut integriert. Das geht alles ganz einfach. Es geht gut voran."

"Mit Michael komme ich bislang gut zurecht", sagt Rosberg über seinen prominenten Stallgefährten, auf den sich am Nachmittag alle Kameras richteten, als Schumacher um 15:29 Uhr zu seinen ersten Runden aus der Boxengasse fuhr. "Er respektiert mich und ich respektiere ihn. Wir werden gut miteinander auskommen und ein erstklassiges Team bilden."

Bislang galt Rosberg bei Williams als klare Nummer eins. Bei Mercedes muss sich der Weltmeistersohn nun womöglich hinter Schumacher anstellen. "Ich hatte auch jemanden wie Alex Wurz an meiner Seite, der ebenfalls sehr erfahren ist. Aber natürlich werde ich von Michael einige Dinge lernen können. Er ist ohne Frage einer der besten Piloten aller Zeiten, daher kann ich mir ein paar Sachen abschauen. Das ist gut für mich und für meine Karriere."

Fotoquelle: xpb.cc

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