Robert Kubica hat am Dienstag einen Longrun über 40 Runden absolviert

Formel 1 2010

— 03.02.2010

Kubica: "Der Februar wird ein Schlüsselmonat"

Robert Kubica beschreibt den Testauftakt beim Renault-Team und zieht einen Vergleich zur Arbeitsweise des früheren BMW Sauber F1 Teams

Seitdem Robert Kubica bei Renault unterschrieben hat, musste das Team einige turbulente Wochen überstehen: Erst als der aus Luxemburg stammende Geschäftsmann Gerard Lopez mit seiner Investmentfirma Genii Capital beim französisch-britischen Rennstall einstieg, kehrte wieder Ruhe ein bei Renault. Nun konzentriert sich die Mannschaft vollkommen auf den bevorstehenden Saisonauftakt.

Kubica nimmt dabei freilich eine wichtige Position ein, ist der polnische Rennfahrer bei Renault doch zum Führungsfahrer aufgestiegen. Der 25-Jährige soll die Entwicklung des R30 vorantreiben und das Team wieder zu einer Siegermannschaft machen. Sich selbst sieht Kubica aber nicht als Retter in der Not: "Ich gehe nicht davon aus, dass das Team nur deshalb überlebt hat, weil ich hier bin", meint er.

Kubica will mit Renault an die Spitze

Trotz der zunächst vagen Zukunftsperspektive hielt Kubica seinem Rennstall die Treue - und fühlt sich nach den ersten Wochen bei Renault in dieser Entscheidung bestätigt, wie er gegenüber 'Formula1.com' erläutert: "Ich habe am Workshop mitgearbeitet und aufgrund dieser Erfahrung kann ich sagen, dass ich sehr glücklich bin mit meiner Entscheidung, diesem Team beizutreten", so Kubica.

"Ich hatte von Anfang an das richtige Gefühl. Ich freue mich also über unsere Zusammenarbeit", gibt der Renault-Pilot zu Protokoll. "Jetzt geht es darum, dass wir lernen, als Gruppe zu arbeiten und Druck zu machen. Ich bin mir sicher: Das klappt. Wir hoffen natürlich darauf, früher oder später wieder an die Spitze zurück zu gelangen", formuliert Kubica die Zielsetzung seines Formel-1-Teams.

"Noch kenne ich das Team aber nicht gut genug, um eine gründliche Beurteilung anzustreben. Der Februar wird diesbezüglich ein Schlüsselmonat", vermutet der Pole. "Dann wird sich zeigen, ob wir einen ordentlichen Saisonstart hinlegen können. Konzentrieren wir uns also darauf. Hoffentlich können wir die vier Testsessions zu unserem Vorteil nutzen und uns bestmöglich vorbereiten."

Eine Mischung aus BMW und Renault ist gefragt

Ein ähnliches Ziel verfolgt freilich auch Kubicas ehemaliger Rennstall, der noch immer unter dem Namen BMW Sauber F1 Team firmiert. Aber was macht das frühere BMW Werksteam eigentlich anders als Renault? "Darüber könnten wir wohl einige Stunden lang reden", sagt Kubica und berichtet von seinen Erfahrungen: "Natürlich gibt es Unterschiede in Bezug auf die Arbeitsweise."

"Beide Rennställe agieren sehr professionell", erläutert der polnische Rennfahrer. "BMW war als Team ungeheuer präzise und sehr gut organisiert. Ich sage nicht, dass es sich bei Renault nicht so verhält - es ist eben anders. Im Augenblick ist es sehr interessant für mich, diese unterschiedlichen Arbeitsweisen zu sehen. Vielleicht wäre eine Balance zwischen diesen beiden die Antwort."

Und diese soll bei Renault der neue Teamchef Eric Boullier liefern. Kubica möchte sich hingegen eher an den erfahrenen Teammitgliedern orientieren: "In meinen Augen ist wichtig, dass die meisten der Leute, die schon für Renault gearbeitet haben, als dieses Team noch siegte, noch immer mit dabei sind", hält der 25-Jährige fest. "Genau mit diesen Personen werde ich die meiste Zeit verbringen."

Fotoquelle: xpb.cc

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