Schumacher und Brawn: Sehen so zufriedene Formel-1-Fachleute aus?

Formel 1 2010

— 04.02.2010

Brawn: "Haben noch Arbeit"

Mercedes-Teamchef Ross Brawn berichtet von Problemen mit dem MGP W01: Aerodynamisch instabil, Auspuff fragil

Nachdem bereits Michael Schumacher und Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug kräftig auf die Euphoriebremse getreten haben, beschreibt nun auch Teamchef Ross Brawn seine Sorgen mit dem neuen Fahrzeug. Der Mercedes MGP W01 war beim dreitägigen Test in Valencia zwar immer im guten Mittelfeld der Zeitenlisten zu finden, doch beeindruckend waren die Leistungen nicht.

"Wir sind nicht so schnell wie Ferrari und Lewis Hamilton sieht auch recht schnell aus", sagt Brawn mit Blick auf die scheinbare Dominanz der Roten. "Es sieht so aus, als hätten wir noch etwas Arbeit vor uns." Auch Schumacher hatte verkündet, dass er nicht sicher sei, ob man im aktuellen Fahrzeug tatsächlich auf Anhieb ein Siegerauto sehen könne. Nico Rosberg war hingegen deutlich zuversichtlicher.

"Mit vollen Tanks sehen wir nicht schlecht aus, aber vom Speed her sind wir etwas zurück. Wir müssen bis zum nächsten Test in Jerez am Handling und der Balance arbeiten. Wir kennen das Problem", so Brawn in der 'BBC'. Neben der aerodynamischen Konfiguration am MGP W01 gebe es ein weiteres Problem, so der Brite: "Unser Auspuff bricht immer nach 150 bis 200 Kilometern. Das bekommen wir aber schnell in den Griff."

"Die Handlingprobleme kommen aufgrund der neuen Reifen. Wir lernen diesbezüglich noch hinzu. Einige Dinge sind uns bereits aufgefallen, die wir bis Jerez ändern werden", verspricht der Technikguru, der 2009 mit seinem Team immerhin beide Titel in der Formel 1 gewinnen konnte. Ohnehin hatte Brawn bereits bei der Vorstellung des neuen Autos angekündigt, dass sich der Wagen bis zum Saisonstart in Bahrain deutlich verändern werde.

Fotoquelle: xpb.cc

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