Der Cosworth CA2010 lief im Heck des Williams bislang ohne Probleme

Formel 1 2010

— 05.02.2010

Cosworth und die ersten Kilometer

Mit dem Auftakt der Testfahrten in der Formel 1 begann auch das Comeback von Cosworth als Motorenlieferant: Positive Bilanz der ersten Ausfahrt

Erstmals seit 2006 konnten Formel-1-Fans an der Strecke den Sound eines Cosworth-V8 erleben. Die britische Triebwerksschmiede ist zurück im Geschäft und stattet bei der Rückkehr gleich fünf Teams aus. Die ersten Meter absolvierte man Anfang der Woche gemeinsam mit Williams in Valencia. Dabei hinterließ der CA2010 einen guten Eindruck. Der Speed stimmt offenbar, die Zuverlässigkeit passt ebenso.

"Wir sind froh, dass wir in dieser Woche gemeinsam mit Williams die erste Möglichkeit hatten, den CA2010 im Heck eines Autos zu testen", sagt Cosworth-Chef Mark Gallagher nach den ersten Einsrücken aus Valencia. "Einen Motor im Werk in Northampton zu entwickeln ist die eine Sache, ihn aber auf die Strecke zu bringen, ist eine ganz andere Geschichte." Vor allem galt es, die Cosworth nachgesagten Vibrationen in den Griff zu bekommen.

"Die Arbeit mit Williams war sehr wichtig. Wir konnten Daten sammeln, bekamen Feedback von den Fahrern und konnten erkennen, wie sich der CA2010 ins neue Chassis des Williams FW32 einfügt", so Gallagher weiter. "Zuerst gilt unsere Aufmerksamkeit der Zuverlässigkeit. Die Tatsache, dass Rubens und Nico über 1.200 Kilometer abspulen konnten zeigt, dass wir mit unseren Erwartungen bezüglich der Standfestigkeit richtig lagen."

Man habe außerdem das Zusammenspiel von Motor und Getriebe genau beobachtet, die Systeme, Drücke, Kühlung und Temperaturen kontrolliert. "Für uns war der Valencia-Auftritt ein Meilenstein, weil unsere Techniker erstmals ins Williams-Team eingebettet waren. Wir freuen uns nun auf die kommende Woche in Jerez. Dort wollen wir den nächsten Schritt in Angriff nehmen", so der ehemalige irische A1GP-Teamchef.

Schon bei den kommenden Testfahrten in Jerez wird sich die Arbeit von Cosworth an der Strecke verdoppeln, denn auch Virgin Racing wird vor Ort sein. "Wir haben eine tolle Beziehung zu Virgin aufgebaut. Man kann Nick Wirth und seinen Leuten nur gratulieren", sagt Gallagher über die neue Mannschaft, die mit Timo Glock und Lucas di Grassi derzeit den Shakedown in Silverstone durchführt. "Dann haben wir zwei Teams auf der Strecke, was uns natürlich schneller voranbringt."

"Gemeinsam mit Virgin sind wir jetzt gerade beim Shakedown des Fahrzeugs in Silverstone", beschreibt Gallagher die Aktivitäten. "Auch wenn das Wetter am Donnerstag wirklich nicht gut war, lief das Auto wie geplant und für uns war das eine tolle Gelegenheit, auch dort das Zusammenspiel von Chassis und Motor unter die Lupe zu nehmen. Das wird ebenso dabei helfen, damit wir in der kommenden Woche in Jerez das Beste aus unseren Möglichkeiten machen können."

Fotoquelle: Williams

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