Endet Vitaly Petrovs Formel-1-Traum noch vor dem ersten Rennen in Bahrain?

Formel 1 2010

— 08.02.2010

Renault: Ist Petrovs Cockpit in Gefahr?

Vitaly Petrov könnte noch vor dem Saisonstart in Bahrain ersetzt werden - Kredit des Vaters wurde noch nicht ausbezahlt

In der vergangenen Woche wurde Vitaly Petrov von den russischen Medien bereits als "Juri Gagarin auf vier Rädern" gefeiert. Der 25-jährige GP2-Vizemeister hat in Valencia seine erste Formel-1-Testfahrt absolviert und startet in der kommenden Saison für Renault. Oder doch nicht? Petrov hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er für das Cockpit neben Robert Kubica bezahlen muss. Im Raum stehen 15 Millionen Euro für die gesamte Saison.

Da sich bislang keine Sponsoren finden ließen, die das Formel-1-Projekt des jungen Russen finanzieren wollten, sprang Petrovs Vater Alexander ein. Er hat einen Kredit aufgenommen, um die erste Rate an Renault zu bezahlen - und bürgt offenbar mit seinem Privatbesitz. Doch nun gibt Petrov senior gegenüber 'sovsport.ru.' zu, dass ihm der Kredit noch nicht ausbezahlt wurde und er den Betrag deshalb noch nicht an Renault weiterleiten konnte.

Offenbar sieht der Vertrag zwischen Vitaly Petrov und Renault zwei Ratenzahlungen vor. Die erste Rate in Höhe von 7,5 Millionen Euro muss bis zum 1. März an den Rennstall gezahlt werden. Die restlichen 7,5 Millionen Euro werden im Juli fällig. "Sollten wir die erste Rate nicht bis zum 1. März bezahlen, kann Vitaly gegen einen anderen Piloten ausgetauscht werden", so Petrov senior.

"Die Bank hat ihre Bedenkzeit über die Kreditvergabe verlängert", fährt der Vater fort. Den Petrovs läuft die Zeit davon, denn russische Sponsoren, die einspringen könnten, sind ebenfalls nicht in Sicht. "Wir haben eine Hoffnung: Ministerpräsident Wladimir Putin. Der Präsident des russischen Motorsportverbandes und der Vorsitzende des Sportausschusses der Duma haben ihm Briefe geschrieben und um Hilfe gebeten", so Petrov senior.

Fotoquelle: xpb.cc

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