Riesenrummel: Fernando Alonso kann keinen unbeobachteten Schritt machen

Formel 1 2010

— 11.02.2010

Starke Longruns von Ferrari in Jerez

Platz sieben für Fernando Alonso in Jerez, aber der F10 läuft absolut zuverlässig und ist wohl schneller, als Ferrari derzeit zeigen will

Fernando Alonso mag den heutigen Testtag in Jerez de la Frontera mit eineinhalb Sekunden Rückstand auf dem siebten Platz beendet haben, aber das entsprach wohl nicht der wahren Stärke des Ferrari F10. Denn das italienische Team konzentrierte sich auf Longruns - und die waren bei genauerem Hinsehen recht beeindruckend.

Fast 50 seiner 129 Runden absolvierte Alonso am Stück, womit er in jeder Hinsicht der fleißigste Pilot des Tages war. Auch Michael Schumacher im Mercedes fuhr teilweise längere Outings, doch der Ferrari hinterlässt momentan mit viel Benzin an Bord den besten Eindruck. Nach Testende um 17:00 Uhr saß Alonso noch eine Stunde im Briefing mit den Ingenieuren, ehe er unter riesigem Rummel die Strecke verließ. 10.000 Fans waren heute gekommen, um ihn im Einsatz zu sehen.

"Wir haben an verschiedenen Fronten gearbeitet, um genau zu verstehen, wie sich das Auto unter verschiedenen Bedingungen verhält", berichtete der spanische Lokalmatador am Abend. "Es ist wichtig, beim Setup den richtigen Kompromiss zwischen vollem Tank am Start und fast leerem Tank am Rennende zu finden. Wir sind wirklich zufrieden damit, was wir diesbezüglich an den zwei Testtagen hier erreicht haben."

Besonders erfreulich ist aus seiner Sicht, dass der neue Ferrari weiterhin zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk läuft: "Wir haben jetzt schon ziemlich viele Kilometer ohne jedes technische Problem zurückgelegt. Das stimmt mich sehr glücklich. An den bisherigen fünf Tagen setzten wir einige Komponenten ganz bewusst unter sehr hohe Belastung, aber es hat alles gehalten", lobt Alonso sein Arbeitsgerät.

Zufrieden ist er auch mit dem Handling: "Das Auto ist unter allen Bedingungen sehr einfach zu fahren", strahlt der Ex-Weltmeister. "Was die Reifen angeht, so muss man wohl sehr schonend mit ihnen umgehen, denn die Temperaturen hier sind viel niedriger als in Bahrain. Aber die Arbeit, die wir erledigt haben, haben wir schon mal erledigt! Nächste Woche und dann beim letzten Test in Barcelona werden wir uns auf die Performance konzentrieren."

Ferrari fährt diese Woche noch mit der gleichen Spezifikation wie zuletzt in Valencia, doch Technikchef Aldo Costa hat für den dritten und vierten Test dieses Winters schon neue Teile angekündigt. Front- und Heckflügel sollen ebenso ausgetauscht werden wie der Diffusor. Das hat einerseits damit zu tun, dass man zuerst die Zuverlässigkeit im Griff haben möchte, andererseits will aber auch niemand zu früh vor der Konkurrenz die Hosen runterlassen...

Fotoquelle: xpb.cc

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