Rubens Barrichello war heute eines der Opfer des schlechten Wetters

Formel 1 2010

— 12.02.2010

Regen behindert dritten Testtag in Jerez

In Jerez konnte nur eine Stunde richtig getestet werden, ehe das Wetter zum Spielverderber wurde - Tagesbestzeit für Jaime Alguersuari

Nachdem es schon an den ersten beiden Tagen mehr oder weniger stark geregnet hatte, fiel die heutige Session in Jerez de la Frontera fast komplett ins Wasser: Nur rund eine Stunde lang konnte auf trockener Fahrbahn vernünftig getestet werden, ehe ein Regenschauer einsetzte. Am Nachmittag wurden die Bedingungen dann sogar noch schlechter.

Zeitenverbesserungen waren nicht mehr möglich, sodass sich Jaime Alguersuari (Toro Rosso) in 1:19.919 Minuten über den ersten Platz freuen durfte. Der spanische Lokalmatador landete vor Pedro de la Rosa (Sauber), Adrian Sutil (Force India), Felipe Massa (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull), doch die Reihenfolge hatte aufgrund der widrigen Bedingungen noch weniger Aussagekraft als sonst bei Wintertestfahrten.

Auch lehrreiche Experimente mit den Intermediates und Regenreifen von Bridgestone waren so gut wie unmöglich, weil der Regen mal stärker, mal leichter war. Also beschränkten sich die Teams auf elementare Systemchecks und gaben ihren Fahrern teilweise zumindest Gelegenheit, für etwaige Regenrennen auf nasser Strecke zu trainieren. Dabei kam es zu so manchem Ausritt, doch niemand verschrottete einen der Boliden.

Für die erste von vier roten Flaggen sorgte gleich nach wenigen Minuten de la Rosa, der mit einem technischen Defekt ausrollte. Gegen 11:00 Uhr würgte Rubens Barrichello (8.) nach einem Dreher den Cosworth-Motor seines Williams FW32 ab, am frühen Nachmittag sorgte Rosberg mit einem Ausritt ausgangs Kurve vier für eine Unterbrechung und um kurz vor 15:00 Uhr blieb Sutil mit Verdacht auf Elektrikschaden stehen.

Aus dem Geschehenen Erkenntnisse zu ziehen, war fast unmöglich. Positiv verlief der Testtag aber für Ferrari - der neue Motor, der wegen überschrittener Lebensdauer des bisher verwendeten Aggregats eingebaut wurde, lief anstandslos. 2:20 Stunden vor dem Ende gab dann auch erstmals Virgin ein Lebenszeichen von sich: Nach einer Modifikation des gestern unerwartet abgebrochenen Frontflügels konnte Lucas di Grassi immerhin acht Runden drehen.

Fotoquelle: xpb.cc

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