Michael Schumachers Silberpfeil scheint noch ein wenig Speed zu fehlen

Formel 1 2010

— 13.02.2010

Eine Sekunde Rückstand: Schumacher unbesorgt

Der deutsche Silberpfeil scheint noch nicht das schnellste Auto im Feld zu sein, dennoch macht sich Michael Schumacher keine Sorgen

Rein optisch glänzt der britische McLaren-Silberpfeil mehr als das "Original" von Mercedes - und auch auf der Strecke scheint McLaren im britisch-deutschen Duell derzeit die Nase vorne zu haben. Michael Schumacher fehlte in Jerez de la Frontera in der Tages- wie auch in der Wochenwertung eine Sekunde auf Spitzenreiter Lewis Hamilton.

Doch auch wenn aus Brackley beziehungsweise Stuttgart bereits durchgesickert ist, dass Mercedes zumindest am Saisonbeginn nicht mit Siegen rechnet, macht sich der siebenfache Weltmeister noch keine allzu großen Sorgen: "Man kann derzeit mit den Benzinmengen und auch der Gewichtsverteilung so herumspielen, dass es auch für uns noch immer schwierig ist, das wahre Kräfteverhältnis zu kennen", analysiert er.

"Für mich sieht es derzeit so aus, dass die erwarteten vier Teams - wir, Ferrari, Red Bull, McLaren - vorne sind, aber auch Sauber wirkt bis jetzt sehr gut. Zum Ende dieser Testwoche können wir sagen, dass das Auto einen guten Eindruck macht. Aber wie immer in dieser Phase vor der Saison kann da noch eine ganze Menge passieren. Ich denke, erst beim Saisonstart werden wir wirklich klüger sein", gibt Schumacher zu Protokoll.

"Vom Wetter her war es eine schwierige Woche", sagt Teamchef Ross Brawn, "aber wir haben dennoch im Trockenen wie auch im Regen viele Kilometer zurückgelegt und wichtige Punkte unserer Saisonvorbereitung erledigt. Wir konnten das Verständnis für das Auto und die neuen Reifen verbessern und bei den letzten beiden Tests werden wir versuchen, die Performance des MGP W01 zu steigern, damit das Team und die Fahrer für das erste Rennen bereit sind."

Heute blieb Schumacher unauffällig: Der 41-Jährige legte 84 Runden zurück und belegte den fünften Platz. Zwischendurch blieb er einmal stehen. Zunächst wurde ein Motorschaden vermutet, doch später stellte sich heraus: Das Team lotete aus, wie lange die letzten Tropfen Benzin im Tank noch reichen - ein bei Tests durchaus üblicher Vorgang, um festzustellen, wie hoch der Verbrauch genau ist, damit kein unnötiges Gewicht mitgeschleppt werden muss.

Trotz dieser kleinen "Panne" zieht Schumacher zufrieden Bilanz: "Wir hatten einen guten Tag heute. Am Morgen gab es ein kleines technisches Problem, aber zu der Zeit wollten wir sowieso abwarten, bis die Strecke trocken ist. Danach haben wir unsere Zeit sehr gut genutzt und unser komplettes Programm absolvieren können. Jeder Kilometer hilft uns, das Auto besser zu verstehen", so der Mercedes-Pilot.

Fotoquelle: Mercedes

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