Trotz Schumacher und Villeneuve: Mika Häkkinen plant kein Comeback

Formel 1 2010

— 18.02.2010

Häkkinen plant keine Rückkehr in die Formel 1

Michael Schumacher ist schon da, Jacques Villeneuve wird wahrscheinlich kommen, aber Mika Häkkinen bleibt weiterhin im Formel-1-Ruhestand

Das Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 ist bereits perfekt, Jacques Villeneuve steht wie berichtet unmittelbar davor - fehlt eigentlich nur noch, dass es sich Mika Häkkinen anders überlegt und aus dem Ruhestand zurückkehrt! Aber der Weltmeister von 1998 und 1999 hegt keinerlei Ambitionen in diese Richtung.

"Ich ziehe das nicht in Erwägung, denn die Formel 1 erfordert eine massive Entschlossenheit. Du kannst das nicht als Hobby machen, sondern du musst hart arbeiten", wird der 41-Jährige von den 'Gulf News' zitiert. Seine Grand-Prix-Karriere hatte er Ende 2001 beendet, aus der ursprünglich angedachten Rückkehr wurde nichts. 2005 bis 2007 versuchte er sich mit mäßigem Erfolg in der DTM, hängte seine Laufbahn dann aber endgültig an den Nagel.

"Michaels Rückkehr in die Formel 1", sagt er, "ist eine großartige Nachricht für die Formel 1, großartig für alle Formel-1-Fans, großartig vor allem für seine Fans. Nach dem Karriereende noch einmal in die Formel 1 zurückzukehren, ist eine sehr persönliche Sache. Es ist eine herausfordernde Sportart. Du kannst nicht kommen und einfach sagen: 'Ich gewinne jetzt wieder!' Außerdem gibt es viele sehr starke Gegner."

"Michael wird sich da schon durchkämpfen, aber er muss zum Beispiel einige Strecken neu lernen. Es gibt da viele Elemente", so Häkkinen. "Ich für meinen Teil wollte mir das nicht mehr antun. Ich bin Botschafter für Firmen wie DHL, Laureus, Mercedes, AMG - das ist eine lange Liste. Damit ist mein Leben ausgefüllt. Ich hätte gar keine Zeit für ein Comeback und selbst wenn ich es machen würde, hätte ich mehr zu verlieren als zu gewinnen."

Was die kommende Saison angeht, so drückt der Finne natürlich seinem Landsmann Heikki Kovalainen bei Lotus die Daumen. Auf einen WM-Tipp will er sich aber nicht einlassen: "Ich würde niemals Geld auf einen Fahrer oder ein Team setzen. Im Moment wäre das reines Raten. Es gibt keine Fakten, die andeuten, auf wen man im Moment setzen sollte. Für so eine Entscheidung würde ich noch abwarten", erklärt Häkkinen.

Fotoquelle: xpb.cc

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