Adrian Sutil peilt mit Force India die Top 10 und seine erste Podiumsplatzierung an

Formel 1 2010

— 18.02.2010

Sutil würde sein Geld auf Force India setzen

Adrian Sutil sieht in Force India einen Geheimfavoriten für die kommende Saison und schätzt sich glücklich, den Mercedes-Motor zu haben

Angesichts der zum Teil regnerischen Bedingungen bei den Testfahrten in Jerez, tun sich viele Fahrer noch schwer damit, die aktuelle Hackordnung in der Formel 1 zu benennen. Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer peilt ungeachtet dessen mit seinem Team Platz fünf in der Konstrukteurswertung an. Sein Fahrer Adrian Sutil hält dieses Ziel für realistisch.

"Mit dem neuen Punktesystem, bei dem für die Top 10 und generell mehr Punkte vergeben werden, ist es möglich, bei jedem Rennen zu punkten", so Sutil gegenüber 'Formula1.com'. "Wenn man eine gute Grundabstimmung im Auto hat, alles richtig macht und sämtliche Rennen beendet, sollte es möglich sein."

Sutils Optimismus kommt nicht von ungefähr. Der Aufwärtstrend in der vergangenen Saison und der allseits geschätzte Mercedes-Motor sprechen für Force India. "Mercedes hat uns immer großartige Motoren geliefert. Meiner Meinung nach gibt es bei den Motoren recht große Unterschiede und glaubt mir, ich bin sehr froh, dass wir mit diesem Motor fahren", so Sutil, der zudem von einer Gleichbehandlung aller Mercedes-Kunden ausgeht.

Im Vergleich zum Vorjahr habe man bei Force India großen Wert auf mehr Anpressdruck am Auto gelegt. Zur Erinnerung: 2009 war der VJM02 auf schnellen Kursen wie Spa und Monza bärenstark, aber auf langsameren Strecken mit mehreren engen Kurven der Konkurrenz unterlegen. "Der VJM03 ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung mit ausreichend Downforce. Wir sollten auf die Saison ziemlich gut vorbereitet sein", so Sutil.

Force India dicht hinter den "großen Vier"

Hinter den "großen Vier" - Ferrari, McLaren, Mercedes und Red Bull - wird Force India als mögliche fünfte Kraft im Starterfeld gehandelt. Das Wort des "Geheimfavoriten" macht im Fahrerlager bereits die Runde. Sutil widerspricht nicht: "Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Ich bin das Auto nun zweieinhalb Tage gefahren und ich würde sagen, dass es einer der Außenseiter ist, auf das man vielleicht sein Geld setzen könnte."

"Im Moment sind wir nah an den sogenannten Spitzenreitern dran. Wir müssen unsere Updates weiterentwickeln, um in dieser Form zu bleiben. In den ersten vier Rennen werden wir zwei Updates bringen. Das klingt nach einem guten Plan. Hoffen wir mal, dass das genug ist", so Sutil, der sich Hoffnungen auf seine erste Podiumsplatzierung in der Formel 1 macht.

Allerdings ist Force India nicht das einzige Team, das sich hinter den "großen Vier" in den Top 10 etablieren möchte. Das ist auch Sutil nicht entgangen. "Im Moment sieht Sauber recht stark aus." Er wisse aber noch nicht, was er beispielsweise von Renault halten solle. Eines der neuen Teams erwartet Sutil allerdings nicht so weit vorne.

Fotoquelle: xpb.cc

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