Timo Glock und Lucas di Grassi mussten ihre Autos vorzeitig abstellen

Formel 1 2010

— 14.03.2010

Jungfräuliches Virgin: Die Technik streikte

Sowohl Timo Glock als auch Lucas di Grassi fielen bei ihrem ersten Rennen für das Virgin-Team mit technischen Problemen aus

Das Virgin-Team musste bei seinem Formel-1-Debüt einen Doppelausfall hinnehmen. Timo Glock schied in Runde 16 aufgrund von Problemen mit dem Getriebe aus, Teamkollege Lucas di Grassi musste sein Auto in der zweiten Runde abstellen. An seinem Auto gab es aufgrund eines Montagefehlers mit der Hydraulik Probleme.

"Das Rennen verlief für mich ganz gut nachdem ich es geschafft hatte, Heikki zu überholen", so Glock. "Wir hatten auf der Position, auf der wir lagen, einen ziemlich guten Kampf, und es war schön, wieder dieses Renngefühl zu haben. Dann verlor ich zunächst den dritten Gang und ich musste ohne ihn fahren. Dann folgte der fünfte und es war unmöglich, weiterzumachen."

"Wir versuchten, eine Lösung dafür zu finden, aber es gab keine Möglichkeit, um wieder in das Rennen zurückzukehren, nicht einmal, um wichtige Kilometer für die Entwicklung abzuspulen. Das ist enttäuschend, aber wir müssen dies zu diesem Zeitpunkt durchmachen. Wir müssen uns nun darauf konzentrieren, das zu unternehmen, was notwendig ist, um stärker nach Melbourne zurückzukehren."

"Mein persönlicher Dank geht an alle im Team hier in Bahrain und zuhause in England. Es war für uns ein unglaublicher Kampf, um diesen Punkt zu erreichen. Die größte Belohnung dafür war unser gestriges Qualifying-Ergebnis, was zeigt, was wir leisten können, wenn wir weiterhin so viel Druck machen."

"Ich bekam einen großartigen Start hin, und das Auto hat sich wirklich gut angefühlt", so di Grassi. "Ich denke, dass wir mit dem Auto ein gutes Rennen hätten haben können. Aber nach lediglich ein paar Runden musste ich in Kurve neun neben die Strecke fahren und mein Rennen war vorbei, bevor es wirklich begonnen hatte."

"Es gibt jedoch keinen Grund, niedergeschlagen zu sein. Wir werden in Melbourne mit ein paar neuen Entwicklungen und einer Lösung für die Probleme, die wir hier hatten, ankommen. Es ist das erste von 19 Rennen, und es liegt noch ein weiter Weg vor uns."

"Ich möchte dem Team für seine unglaubliche Arbeit hier und während der vergangenen paar Monate danken. Es war eine gewaltige Leistung, und ich hoffe für das Team auf ein besseres Ergebnis in zwei Wochen in Australien."

"Lucas schied wegen eines Problems bei der Montage der Hydraulik aus, das schon zu anderen Zeitpunkten während des Wochenendes aufgetreten war", so Nick Wirth, Technischer Direktor des Teams. "Nach ein paar Runden trat an Timos Auto im Rennen eine unerwartete steigende Temperatur im Getriebe auf, die von einem stetigen Verlust an Gängen begleitet wurde, die er nutzen konnte. Schlussendlich verursachte dies seinen Ausfall. Wir untersuchen im Moment die Ursache für die hohe Temperatur im Getriebe."

"Wir verlassen unseren ersten Grand Prix also enttäuscht, weil wir es nicht geschafft haben, eines der Autos in das Ziel zu bekommen. Aber zumindest wiederholte sich keines unserer Probleme aus den Testfahrten des Winters."

"Am wichtigsten ist, dass wir nun wissen, dass unser Glaube an das reine CFD-Design bestätigt wurde, und wir demonstriert haben, dass wir ein konkurrenzfähiges Formel-1-Auto gebaut haben. Dies ist eine Belohnung, die wir aus diesem Wochenende mitnehmen können."

"Abschließend möchte ich Lotus dazu gratulieren, dass sie in ihrem ersten Rennen eine doppelte Zielankunft erzielt haben. Für ein neues Team ist dies eine fantastische Leistung und ich hoffe, dass wir Timo und Lucas in zwei Wochen in Melbourne bis zur Zielflagge bringen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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